„Marshallplan für die Ukraine“ : Ein lupenreiner Oligarch

Der ukrainische Milliardär Dmytro Firtasch finanziert das Engagement von Peer Steinbrück und Michael Spindelegger. Dabei steht er rhetorisch auf der Seite Moskaus. Und in Amerika wird er wegen Korruption gesucht.
Am 30. April soll am Wiener Landesgericht über die Auslieferung von Dmytro Firtasch entschieden werden. Die Justiz der Vereinigten Staaten sucht den ukrainischen Oligarchen, weil sie ihn im Verdacht hat, in Indien Amtsträger bestochen zu haben. Angeblich wollte er sich so Schürfrechte für Titanminen sichern. Firtasch selbst weist diesen Vorwurf bei jeder Gelegenheit zurück. Doch in Amerika verantworten will er sich deswegen nicht, er vertraue auf die österreichische Justiz, dass sie das Auslieferungsbegehren ablehne.
Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos,
ohne
versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen
erhalten
und immer aktuell informiert bleiben.