FAZ plus ArtikelKlima-Wahl

Australien straft den „Bulldozer“ ab

Von Till Fähnders, Sydney/Lismore
22.05.2022
, 13:21
Australiens bisheriger Premierminister Scott Morrison
In den vergangenen drei Jahren hat sich Australien schneller gewandelt als Scott Morrison. Das hat ihm sein Amt gekostet. Der neue Premierminister setzt auf eine andere Klimapolitik.
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Neun Jahre lang führte eine konservative Regierung Australien. Doch nun kommt der Wechsel auf einmal ganz schnell. Schon am Montag soll der Sozialdemokrat Anthony Albanese den Eid als neuer Premierminister ablegen. Albanese trat nach der Wahl am Samstag vor seine Partei. Das Land habe sich für einen Wechsel entschieden, sagte er, und kündigte unter anderem eine Kurskorrektur bei der Klimapolitik an. Die „Klima-Kriege“ sollten nun ein Ende finden, sagte Albanese. Mit diesem Begriff bezeichnen die Australier die hitzig geführte Debatte über notwendige Klimaschutzmaßnahmen. Außerdem kündigte er an, das Land, das zu den größten Kohlexporteuren der Welt gehört, zu einer „Supermacht“ für erneuerbare Energien machen zu wollen.

In Australien sind die Legislaturperioden mit drei Jahren denkbar kurz. Doch in den vergangenen drei Jahren hat sich das Land vielleicht so nachhaltig verändert, wie sonst in einer Dekade. Einschneidend waren die verheerenden Buschfeuer an der Ostküste Ende des Jahres 2019.

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Till Fähnders
Politischer Korrespondent für Südostasien.
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