FAZ plus ArtikelUS-Truppen nach Somalia

Der Antiterrorkrieg geht weiter

Von Majid Sattar, Washington
17.05.2022
, 21:40
Amerikanische Truppen an einem Strand in Somalia im März 1994
Präsident Biden revidiert eine Entscheidung seines Vorgängers Trump und entsendet Truppen nach Somalia. Die sollen vor allem gegen die Islamisten der Al-Schabab-Miliz vorgehen.
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Angesichts einer zunehmenden Bedrohung durch die islamistische Terrororganisation Al-Schabab entsendet der amerikanische Präsident Joe Biden Spezialkräfte nach Somalia. Auf Vorschlag von Verteidigungsminister Lloyd Austin sollen 450 Soldaten in dem ostafrikanischen Land stationiert werden, um die somalische Regierung und örtliche Sicherheitskräfte im Kampf gegen die Terrororganisation zu unterstützen, teilten Regierungsvertreter in Washington mit.

Biden revidierte damit eine Entscheidung seines Vorgängers Donald Trump. Dieser hatte Ende 2020, nach seiner Abwahl, angeordnet, die seinerzeit 700 amerikanischen Soldaten aus Somalia abzuziehen. Der Republikaner beließ nur eine kleine Einheit im Land, welche die amerikanischen Diplomaten in Mogadischu sichern sollten. Die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates, Adrienne Watson, nannte Trumps Entscheidung nun „voreilig“. Die Terroristen hätten seitdem an Stärke gewonnen. Amerikanische Nachrichtendienste schätzen, dass die militante Gruppe, die Verbindungen zur Terrororganisation Al-Qaida hat, über 5000 bis 10.000 Mitglieder verfügt.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Sattar, Majid (sat.)
Majid Sattar
Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.
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