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Putins Linien und Bidens Optionen

Von Majid Sattar und Friedrich Schmidt
07.12.2021
, 22:01
              Freundliche Begrüßung für die Kameras: Wladimir Putin und Joe Biden am Dienstag zu Beginn ihres digitalen Gesprächs
Nach dem Videogipfel der beiden Präsidenten gibt es nur eine knappe amerikanische Erklärung. Sie klingt wie die Statements vor dem Gespräch. Zumindest soll weiter geredet werden.
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Zwei Stunden dauerte der amerikanisch-russische Videogipfel – und das Ergebnis scheint wie erwartet dürftig zu sein. Das ließ sich zumindest der kurzen Erklärung entnehmen, die das Weiße Haus am Dienstagabend veröffentlichte. Präsident Joe Biden habe Wladimir Putin seine tiefe Besorgnis über die Erhöhung der russischen Truppenzahl an der ukrainischen Grenze zum Ausdruck gebracht, die von den europäischen Verbündeten geteilt werde. Der Präsident habe deutlich gemacht, dass Washington und seine Partner im Falle einer militärischen Eskalation „mit scharfen wirtschaftlichen und anderen Maßnahmen“ antworten würden.

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Biden bekräftigte zudem seine Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine. Weiter teilte das Weiße Haus mit, die beiden Präsidenten hätten ihre Mitarbeiter beauftragt, die Gespräche fortzuführen. Washington werde dies in enger Absprache mit seinen Verbündeten tun – Biden habe nach dem Gespräch den französischen Präsidenten, die Bundeskanzlerin, den italienischen Ministerpräsidenten und den britischen Premierminister darüber informiert und mit ihnen beraten, wie es weitergehen solle, sagt Bidens Sicherheitsberater Jake Sullivan am Dienstag. Die Erklärung nach dem Gipfel las sich damit fast genauso wie die vielen Statements, welche die amerikanische Regierung vor dem Gespräch der beiden Präsidenten abgegeben hatte.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Sattar, Majid (sat.)
Majid Sattar
Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.
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Friedrich Schmidt
Politischer Korrespondent für Russland und die GUS in Moskau.
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