FAZ plus ArtikelCorona-Pandemie

Die tödliche Profitlogik amerikanischer Krankenhäuser

Von Frauke Steffens, New York
Aktualisiert am 05.08.2020
 - 15:43
Medizinisches Personal Ende Mai in der Notaufnahme des Metropolitan Hospital Centers in East Harlem, New York City
Kaum noch Betten in ärmeren Gegenden und auf dem Land: Die Krankenhäuser in Amerika kämpfen mit einer überwältigenden Zahl von Patienten – und mit den Folgen eines zusammengekürzten Gesundheitssystems.

Der amerikanische Präsident Donald Trump wedelte mit seinen Blättern herum und wollte sich nicht überzeugen lassen. „Die Todesfälle sind stark zurückgegangen“, sagte er dem Journalisten Jonathan Swan und argumentierte, dass man die Coronavirus-Toten in Amerika an der Zahl der Infektionen, nicht an der Bevölkerung messen müsse. Trump hatte am Montagabend seine eigenen Statistiken zu einem Gespräch bei „Axios on HBO“ mitgebracht, einer Kooperation eines politischen Magazins mit dem Bezahlsender HBO.

Das Interview brachte Trump sichtlich aus der Ruhe. Er versuchte, sich in seine übliche Anklage zu retten: „Sie berichten das nicht richtig!“ Er wiederholte auch die Behauptung, dass es die Zahl der Tests sei, die die Vereinigten Staaten so schlecht dastehen lasse – man könne durchaus auch „zu viel“ testen.

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