FAZ plus ArtikelCorona-Welle

Muss sich Nordkorea jetzt öffnen?

Von Friederike Böge und Patrick Welter
20.05.2022
, 21:49
Mangel: Die Armee verteilt in einer Apotheke Medikamente.
Video
Kim Jong-un hatte gehofft, das Coronavirus werde sein Land nie erreichen. Jetzt ist es da – und Impfstoff fehlt. Der Machthaber weist die Schuld von sich.
ANZEIGE

Kein Land der Welt ist so intransparent wie Nordkorea. Doch seit Pjöngjang vor gut einer Woche eingestanden hat, dass es mit einer dramatischen Coronakrise zu kämpfen hat, zeigt es eine ungewohnt große Informationsbereitschaft. Jeden Morgen um 9.30 Uhr werden neue Zahlen der Fieberpatienten und Todesfälle verkündet, scheinbar präzise aufgelistet nach Provinzen und Altersgruppen. Die tägliche Sendung im Staatsfernsehen wird von einem Mitarbeiter des neu geschaffenen Notfallzentrums für Seuchenschutz geleitet. Offenbar folgt Pjöngjang damit dem Vorbild anderer Länder.

Bis Freitag meldete Nordkorea mehr als 2,2 Millionen Fieberpatienten und 65 Todesfälle in nur acht Tagen. Ob es sich in allen Fällen um Coronainfizierte handelt, ist unbekannt. Nordkorea verfügt nicht über genügend Testkapazitäten.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
Friederike Böge
Friederike Böge
Politische Korrespondentin für China, Nordkorea und die Mongolei.
Twitter
Autorenporträt / Welter, Patrick
Patrick Welter
Korrespondent für Wirtschaft und Politik in Japan mit Sitz in Tokio.
FacebookTwitter
  Zur Startseite
Lesermeinungen
Alle Leser-Kommentare
Verlagsangebot
Verlagsangebot
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
Sprachkurs
Lernen Sie Englisch
Kapitalanlage
Pflegeimmobilien als Kapitalanlage
Automarkt
Top-Gebrauchtwagen mit Garantie
ANZEIGE