FAZ plus ArtikelNeuinfektionen trotz Impfung

Abschied vom Ziel der Herdenimmunität?

Von Friederike Böge, Tjerk Brühwiller und Franca Wittenbrink
04.06.2021
, 15:17
Kein Land ist beim Impfen weiter als die Seychellen – doch die Zahl der Neuinfektionen bleibt hoch. Wie kann das sein? Und was bedeuten die Erkenntnisse für andere Länder?

Kein anderes Land der Welt ist beim Impfen so weit fortgeschritten wie die Seychellen. 66,7 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft. Deshalb gilt der Inselstaat vor der ostafrikanischen Küste Gesundheitsfachleuten als wichtiges Fallbeispiel. Vor allem seit die Sieben-Tage-Inzidenz Mitte Mai einen Höchststand von 2858 erreichte.

Jeder Dritte, der sich zu diesem Zeitpunkt neu mit dem Virus angesteckt hatte, sei bereits vollständig geimpft gewesen, sagt Jude Gedeon, der Leiter der nationalen Gesundheitsbehörde der Seychellen, der F.A.Z. Aufgrund der weit fortgeschrittenen Impfkampagne hatte das nicht einmal 100.000 Einwohner zählende Land zuvor stark gelockert. Viele Maßnahmen wurden angesichts der steigenden Zahlen aber wieder eingeführt.

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Quelle: F.A.Z.
Friederike Böge
Friederike Böge
Politische Korrespondentin für China, Nordkorea und die Mongolei.
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Tjerk Brühwiller
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