FAZ plus ArtikelDänemark und Corona

Wer Maske trägt, wird schief angeguckt

Von Matthias Wyssuwa, Hamburg
11.08.2021
, 21:26
Hohe Impfquote: Hier lässt sich  Ministerpräsidentin Mette Frederiksen immunisieren. Das Bild entstand am 4. Juni
Die Dänen gehörten in der Pandemie erst auch zum „Team Vorsicht“. Nun aber lassen sie sich trotz hoher Inzidenzen nicht von ihrem Öffnungsplan abbringen.
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Die Zahlen der Corona-Infektionen in Dänemark steigen immer weiter, nur geht das Königreich damit ganz anders um als Deutschland. Lange schon ist auf der Karte mit den Infektionen im Land, welche die Zeitung Politiken jeden Tag druckt, kaum ein Flecken mehr zu sehen, der nicht betroffen ist. Vor allem um die großen Städte herum wird es dunkel. Die Sieben-Tage-Inzidenz war zu Beginn des Sommers noch kräftig gefallen und liegt nun schon wieder bei 112, mehr als 90 Prozent der Ansteckungen gehen auf die Delta-Variante zurück.

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Aber während in Deutschland die Inzidenz bei 25,1 liegt und schon intensiv über Maßnahmen zur Eindämmung und Einschränkungen diskutiert wird, geht Dänemark einen anderen Weg. Das Land hatte im Frühjahr einen Plan zur Öffnung festgelegt und hakt ihn weiter Punkt für Punkt ab. Bis zum 1. Oktober soll es gar keine Beschränkungen mehr geben.

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Quelle: F.A.Z.
Matthias Wyssuwa - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Matthias Wyssuwa
Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.
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