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Defekte Regierungsflugzeuge

Pannen-Dienst

EIN KOMMENTAR Von Klaus-Dieter Frankenberger
 - 22:33

Das Problem ist ja erkannt, die Bundesregierung hat Abhilfe versprochen. Und nicht jede Panne eines Flugzeugs der Flugbereitschaft ist so gravierend und so peinlich wie der Defekt des Airbus „Konrad Adenauer“, der die Kanzlerin im Dezember zum G-20-Gipfel nach Buenos Aires hatte bringen sollen und in Köln faktisch notlanden musste.

Die Erlebnisse von Entwicklungsminister Müller mit einem Regierungsflugzeug auf seiner Afrika-Reise sind kurios, aber nicht wirklich witzig. Auch er musste mit „Linie“ nach Deutschland zurückkehren, so wie Finanzminister Scholz im Oktober aus Indonesien. Damals hatten Kabel in der „Adenauer“ das Interesse von Nagetieren gefunden.

Wie gesagt, die Bundesregierung will die Flotte vergrößern und modernisieren, und Pannen gibt es auch im zivilen Flugbetrieb. Aber die Ballung ist peinlich und eines Landes wie Deutschlands unwürdig. Der Ruf von „Made in Germany“ habe in Afrika erheblich gelitten, hat Müller klagend festgestellt. Auch andernorts ist das so. Damit ist das, was man Deutschlands „Soft power“ nennen kann, wieder ein Stück kleiner geworden.

Quelle: F.A.Z.
Klaus-Dieter Frankenberger
verantwortlicher Redakteur für Außenpolitik.
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