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Trump-Tower vor Meeresbucht

Trump macht sich mit Fotomontage über Grönland lustig

Aktualisiert am 20.08.2019
 - 08:03
Solche Hochhäuser würde er nicht an Grönlands Küste bauen – twittert Trump.
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„Das tue ich Grönland nicht an“
Trump witzelt mit Fotomontage über Inselkauf

Mit einem gefälschten Foto heizt Amerikas Präsident auf Twitter die Debatte um sein Interesse an einem Kauf der Insel Grönland an. Gleichzeitig gibt er ein Versprechen ab. Dänische Politiker sind entsetzt.

Ein riesiger, golden glänzender Hotelturm mit der Aufschrift „Trump“ inmitten auf Geröll stehender kleiner Holzhäuser vor einer grauen Meeresbucht: Ein solcherart bearbeitetes Foto hat Amerikas Präsident Donald Trump am Montagabend getwittert – und dazu geschrieben: „Ich verspreche, das nicht Grönland anzutun.“ Damit setzt Trump sein Werben um die zu Dänemark gehörende autonome Arktisinsel auf spezielle Weise fort. Die Reaktionen von Nutzern schwankten zwischen: „Wie kann man den Humor von US-Präsident Trump nicht lieben?“ bis: „Wie kann man darüber nur Witze machen? Du bist eine nationale Peinlichkeit.“

Am Sonntag hatte Trump, der vor seinem Einstieg in die Politik als Immobilienunternehmer reich geworden war, erklärt, ein Kauf Grönlands könnte für die Vereinigten Staaten „strategisch“ interessant sein und hinzugefügt: „Im Grunde wäre es ein großes Immobiliengeschäft.“ Bei seiner im September angedachten Reise nach Kopenhagen könne das Thema besprochen werden. Grönland und Dänemark hatten die Idee eines Verkaufs aber umgehend entschieden zurückgewiesen.

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen hatte zu Trumps Gedankenspielen gesagt: „Ich hoffe inständig, dass dies nicht ernst gemeint ist.“ Der ehemalige Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen hatte es zuvor auf Twitter noch deutlicher formuliert: „Das muss ein Aprilscherz sein.“

Grönland mit seinen rund 56.000 Einwohnern ist autonom, gehört aber zum dänischen Königreich. Es ist etwa sechsmal so groß wie Deutschland, ein Großteil der Fläche ist ständig von Eis bedeckt. Für Washington könnte Grönland durch seine Lage in der Arktis, die Nähe zu Russland und wegen dort vermuteter Bodenschätze strategisch bedeutend sein.

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Doch kein Kauf der Insel
Trump beabsichtigt „Immobiliengeschäft” in Grönland

Quelle: dpa
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