<iframe title="GTM" src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WBPR4W&gtm_auth=3wMU78FaVR9TNKtaXLbV8Q&gtm_preview=env-23&gtm_cookies_win=x" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>
FAZ plus ArtikelSaudische Macht am Tempelberg

Streit um das Heiligtum

Von Jochen Stahnke, Jerusalem
Aktualisiert am 11.07.2018
 - 21:39
Der Felsendom auf dem Jerusalemer Tempelpunkt könnte zum Streitpunkt zwischen Jordanien und Saudi-Arabien werden.
Saudi-Arabien nutzt den Tempelberg in Jerusalem, um Druck auf Jordanien auszuüben. Dahinter könnte die Überlegung stehen, die Frage um Jerusalem im amerikanischen Friedensplan für die Region auszuklammern.

Die Nahost-Politik des amerikanischen Präsidenten Donald Trump löst in Jerusalem Sorge darüber aus, was aus der Hoheit über die muslimischen und christlichen heiligen Stätten werden soll. Die Spekulationen und Gerüchte sind ins Kraut geschossen, seit Washington Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt hat.

Ein Weiteres trägt die gegen Iran gerichtete Allianz aus Amerika, Israel und sunnitischen Staaten um Saudi-Arabien bei. Denn Saudi-Arabien versucht, auf Kosten Jordaniens seinen Einfluss auf dem Tempelberg, der als die drittheiligste Stätte des Islams gilt, auszuweiten. Dazu finanziert Saudi-Arabien islamische Stiftungen, die in Jerusalem wirken, und es hat direkt Kontakt zu Mitarbeitern der von Jordanien geleiteten Behörde für religiöse Stiftungen, Waqf, aufgenommen.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

F.A.Z. PLUS:

  im F.A.Z. Digitalpaket

: Aktion

Diesen und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Stahnke, Jochen
Jochen Stahnke
Politischer Korrespondent für Israel, die Palästinensergebiete und Jordanien mit Sitz in Tel Aviv.
Twitter
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot

Diese Webseite verwendet u.a. Cookies zur Analyse und Verbesserung der Webseite, zum Ausspielen personalisierter Anzeigen und zum Teilen von Artikeln in sozialen Netzwerken. Unter Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und Möglichkeiten, diese Cookies auszuschalten.