FAZ plus ArtikelPakistan warnt den Westen

Lieber eine Einigung mit den Taliban

Von Alexander Haneke, Islamabad
03.11.2021
, 15:10
Pakistanische Sicherheitskräfte am 5. Oktober an der Grenze zu Afghanistan
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Pakistans Nationaler Sicherheitsberater warnt vor einem Kollaps in Afghanistan. Die Erfahrung lehre, dass sich die Folgen nicht auf die Region beschränkten – weder bei den Flüchtlingen noch beim Terrorismus.
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Hat Pakistan von der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan profitiert? Seit ihrer Gründung gilt Pakistan als Verbündeter der Taliban, auch wenn sich das Land nach dem 11. September 2001 in die von den Amerikanern angeführte Anti-Terror-Koalition einreihte. Seitdem wird Islamabad vorgeworfen, ein doppeltes Spiel zu spielen. Pakistans Nationaler Sicherheitsberater Moeed Yusuf kennt diese Sicht. Er hat an amerikanischen Universitäten geforscht und war, bevor er 2019 zurück nach Pakistan ging, für die Washingtoner Denkfabrik Institute of Peace tätig.

„Wir haben eine rund 2500 Kilometer lange Grenze zu Afghanistan. Eine Grenze, die für Jahrhunderte durchlässig war und nur leicht bewacht, die Stämme getrennt hat und Familien“, sagt Yusuf der F.A.Z. „Die Lektion, die Pakistan aus den letzten vier Jahrzehnten gelernt hat, ist: Immer, wenn Afghanistan in Instabilität verfällt, hat das Folgen für die Stabilität in Pakistan – unmittelbar.“ Wie könne man also denken, dass sein Land von der Situation profitiere?

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Haneke, Alexander
Alexander Haneke
Redakteur in der Politik.
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