Islamistischer Terror

Elf Tote bei einem Angriff mutmaßlicher IS-Kämpfer im Irak

27.10.2021
, 04:10
Personen stehen auf dem Gelände der Al-Nuri-Moschee, in der 2014 das Kalifat des Islamischen Staates ausgerufen wurde.
Die Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ bleibt weiterhin aktiv im Irak. Trotz des jüngsten Angriffs ist die Miliz nach Einschätzung der US-geführten Anti-IS-Koalition aber finanziell erheblich geschwächt.
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Bei einem Angriff mutmaßlicher Kämpfer der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) auf ein irakisches Dorf sind mindestens elf Menschen getötet worden. Attackiert wurde das Dorf Al-Raschad in der östlichen Provinz Dijala, wie es in örtlichen Sicherheitskreisen hieß. Demnach wurden 13 weitere Menschen verletzt.

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Auch Zivilisten waren unter den Toten, wie ein zweiter Informant aus Sicherheitskreisen mitteilte. Das Dorf, in dem viele Sicherheitskräfte leben, sei mit Handfeuerwaffen angegriffen worden.

Der IS hatte im Jahr 2014 Teile des Irak und Syriens in seine Gewalt gebracht. Auch nach dem militärischen Sieg über das sogenannte Kalifat im Jahr 2016 bleibt die Dschihadistenmiliz im Irak aktiv. Nach Angaben eines Vertreters der US-geführten Anti-IS-Koalition ist sie aber finanziell erheblich geschwächt.

Quelle: AFP
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