Ukraine

Auf der Straße nach Tonenke

Von Konrad Schuller
01.12.2016
, 10:49
Ein Lieferwagen bringt Hilfsgüter in die zerschossenen ukrainischen Dörfer hinter dem Donbass. Der Krieg ist vorbei, aber nur die Alten sind zurückgekehrt. Eine Reportage.

Siebenundvierzig Pakete: je ein Karton mit Decken, ein Plastikeimer mit Seife, Putzmittel, Waschzeug und eine große Kunststoffschüssel, denn was nutzt das Waschzeug, wenn keine Schüssel da ist. Der Weg ist jetzt schlecht geworden. Zuerst war er noch eine richtige Autobahn, wie es sich gehört für die Zufahrt zu einer pulsierenden Millionenstadt, denn das war das besetzte Donezk vor dem Krieg, aber dann lag etwas quer auf der Fahrbahn, Kriegstrümmer, zersprengter Beton, und jetzt geht es quer durchs Feld, mal auf provisorischen Plattenpisten, mal einfach nur durch den Matsch des ostukrainischen Novembers.

Links in der Steppe, von ihrem Rauch gekrönt, die Kokerei von Awdiiwka. Sie ist die größte im Land, und im Kohle- und Stahlrevier Donbass, wo schon seit zweieinhalb Jahren russische Interventionstruppen gegen die ukrainische Armee Krieg führen, geht heute wie früher nichts ohne ihren Koks. So qualmt sie weiter, obwohl sie schon mehr als sechzig Granaten abbekommen hat. Die Produktion ist zwar auf ein Drittel gesunken, weil die Front die Lieferwege zerschneidet, aber auch das ist genug, um die Blocks und Abraumhalden dieser urzeitlichen Industrielandschaft mit Schwefelruß zu bedecken wie eh und je.

Zwei Jahre sind eine Ewigkeit

Wir sind früh gestartet. Das Schießen beginnt in den Dörfern an der Front erst nachmittags um vier, Gott weiß, warum, und bis dahin müssen die 47 Pakete geliefert sein. Uljana hat das Radio an: Nachrichten, russischer Diskopop, Jugend und Sehnsucht. Uljana ist 26. Für die Fahrt an die äußeren Linien hat sie das Make-up weggelassen. Wäre einfach nur blöd an den Kontrollpunkten mit den glotzenden Soldaten. Vor dem Krieg hat sie im Kindergarten gearbeitet, drüben in Donezk. Alles war gut. Ihr Mann war Entertainer im Schachtjor Plaza, dem angesagtesten Nachtclub des Donbass, einem Traum aus Plüsch und Purpur. Da waren sie noch halbe Kinder, das Leben war lustig. Zwei Jahre ist das her, eine Ewigkeit.

Jetzt arbeitet Uljana bei den „Verantwortlichen Bürgern“, einer Initiative, die humanitäre Hilfe in die vergessenen Dörfer bringt - jene Kisten eben, die das Rote Kreuz, die Internationale Organisation für Migration und das Welternährungsprogramm nicht selbst verteilen. Bis zum Beginn dieses Jahres hat Uljana mit ihren Freunden noch drüben im russisch besetzten Gebiet gearbeitet, zu Hause in Donezk. In den zerbombten Vorstädten gleich an der Front, im Kiewskij-Rayon oder im Petrowskij-Rayon, wo die Granaten der ukrainischen Armee einschlagen, verteilten sie Essen und Kleidung an die Frauen und Kinder in den Schutzkellern.

Rausschmiss aus Donezk

Als dann im Februar Russlands Helfer in der „Donezker Volksrepublik“ fast alle Bürgerinitiativen gleichschalteten und alles zerschlugen, was noch selbständig war, wurden die „Verantwortlichen Bürger“ rausgeschmissen. Zuerst verschwand eine von Uljanas Mitstreiterinnen für drei Wochen in den Haftzellen der Besatzer, dann erschienen Männer mit steinernen Gesichtern bei einigen der anderen und gaben ihnen eine Viertelstunde zum Packen. Nach deren Ablauf ging es ohne Halt direkt an die Frontlinie, Kontrollpunkt null. „Lasst euch hier nicht wieder erwischen“ - und ab durchs Niemandsland Richtung unbesetzte Ukraine. Uljana, die jetzt neben dem Fahrer sitzt, folgte ihren Freunden wenig später und ließ ihre Mutter zurück.

Seither wohnt sie mit den anderen in einer Aktivisten-WG in Kramatorsk, einer Industriesiedlung auf Regierungsgebiet. Wohnblock, siebter Stock mit Aufzug. Sie machen weiter, genau wie vor dem Rausschmiss aus Donezk, nur eben auf der anderen Seite: Zerschossene Siedlungen, Geschütze nach vier, Angst und Menschen in Kellern gibt hier genau wie drüben. So geht es jeden Tag aufs Neue los. Erst den Lieferwagen beladen, dann hinaus in die Steppe.

Hilfsgüter nur für die Bedürftigen

Hinter Awdiiwka ein Kontrollpunkt der Armee: eine eingestürzte Autobahnbrücke, an einer Feuertonne auf der Fahrbahn übernächtigte Soldaten, Stoppelbärte, an den Schulterriemen Markierungen aus Klebeband in Blau und Gelb, den Farben der Ukraine. Kämpfer, Waffen, Uniformen sind zum Verwechseln ähnlich hüben und drüben, und so muss man sich markieren, damit einen nicht die eigenen Leute versehentlich umschießen, nach so einer Nacht wie dieser, wenn alles nervös und voll Angst ist, weil es im Gewerbegebiet an den vorderen Stellungen wieder Verluste gegeben hat.

Ein Soldat kontrolliert lustlos den Laderaum, jetzt klopft er ans Fenster, fragt, ob er eine von den Schüsseln kriegen kann. Weiß Gott, warum er die braucht, vielleicht wollen auch Soldaten sich mal waschen, aber da ist er an die Falsche geraten. Uljana, freundlich eisig: „Kommt nicht in Frage.“ Er, ungläubig: „Wie, kommt nicht in Frage?“ - „Siebenundvierzig Familien, siebenundvierzig Schüsseln“, sagt Uljana knapp. „Gezählt. Kapiert?“ Pause, dann lässt der Soldat die Arme hängen, seufzt. „Kapiert.“ Er winkt, der Fahrer gibt Gas.

Nachts sitzen sie immer noch in den Kellern

Die Straße ist jetzt richtig gut, der Tacho zeigt vierzig Kilometer in der Stunde. Im Radio kommt „We Will Rock You“; derselbe Einpeitscher-Rhythmus wie bei Freddie Mercury, nur der Text ist neu: „Vi-va U-kra-ina!“ Die vorderen Dörfer. Steppe, zerknickte Strommasten, tiefe Wolken: Da gibt es zum Beispiel Kamjanka im Niemandsland zwischen Kontrollpunkt null der Ukrainer und Kontrollpunkt null der Separatisten, und in Kamjanka gibt es gar nichts mehr.

Oder in Opytne. Es liegt haarscharf am Ende des Regierungsgebiets am zerstörten Donezker Flughafen, wo hinter dem Rollfeld schon die prorussischen Milizen stehen. Der Flughafen war einmal das Verdun dieses Krieges. Jetzt ist es hier zwar ein wenig ruhiger; die Brennpunkte liegen neuerdings im Gewerbegebiet bei Awdiiwka und weiter südlich am Asowschen Meer. Aber in Opytne gleich an dieser alten Feuerlinie sitzen nachts die Leute weiter in den Kellern, denn immer noch schlägt immer wieder etwas ein, sobald es dunkel ist.

Irgendwie am Leben geblieben

Da gibt es, fünf Kilometer tiefer im Regierungsgebiet, den Weiler Sjewerne. Ordentlich Abstand zur Front, aber immer noch kein Wasser, kein Arzt, kein Bus, kein Laden, keine Schule. Dafür eine ausgeglühte Ölmühle für die berühmten ukrainischen Sonnenblumen, Straßen voll Unkraut mit verkohlten Bauernkaten rechts und links. In den paar Hütten, die noch stehen, alte Leute: Wollwesten, Pullover, abgetragene Jacken und Mäntel, alles zugleich haben sie an, denn Brennholz ist knapp.

Einer heißt Vitalij, trägt trotz Kälte nur eine Basecap mit der Aufschrift „España“ unter dem Bild eines Stiers auf dem Kopf und sieht mit 64 aus wie 84. Männer sind hier selten, denn in der Ostukraine leben sie nur kurz. Die Grubenbrände, die Staublunge, der Schnaps, aber Vitalij, Kettenraucher und Lastwagenfahrer im Ruhestand, ist irgendwie am Leben geblieben, und jetzt erläutert er den neuesten Schaden an seinem Haus: Granateinschlag draußen im Feld, mittlere Distanz. Keine Splitter, aber Druckwelle. Ein Teil der Decke ist jedenfalls heruntergekommen, und jetzt zeigt er mit dem Mittelfinger auf das Loch, während Daumen und Zeigefinger die Zigarette nach innen halten, sorgfältig mit der Spitze zur Handfläche, damit die Glut geschützt ist.

250 Einwohner sind wieder da

Noch einmal zwei Kilometer weiter dem Frieden zu liegt dann Tonenke, und Tonenke sieht schon viel besser aus. Es ist weit genug weg von der Front. Einschläge gibt es seit Monaten kaum noch, die Minen sind fast alle geräumt, nur hinter der Baumreihe weiß man nicht so genau. Die Leute haben dort deshalb Angst und pflügen nicht. Hilfsorganisationen wie die tschechische „People in Need“ sind jedenfalls zu dem Schluss gekommen, dass Reparieren in Tonenke nicht völlig sinnlos ist. Sie haben Dachplatten und Einbaufenster geliefert. Nachdem Anfang 2015, als hier noch täglich Granaten einschlugen, von 350 Einwohnern alle bis auf 25 geflohen waren, sind jetzt wieder 250 da.

Es gibt zwar kaum Arbeit; die Kolchose ist hinüber, die Kokerei ein Schatten ihrer selbst. Weil aber fast alle, die zurückkamen, alte Leute sind, gibt es Renten, für eine Melkerin mit fünfzig Dienstjahren immerhin 1230 Griwna, das sind 43 Euro im Monat. Davon kann man leben, wenn man Glück hat und nicht krank ist, denn es gibt ja die Gärten: Kartoffeln, Karotten, Kohl und Rüben, und wem sein Garten zu klein ist, der nimmt den Spaten und gräbt vor dem Zaun einfach auch den Straßenrand um. Der „Med-Punkt“, die Krankenstation von früher, ist zwar untergegangen, aber immerhin kommt wieder jede Woche ein Sanitäter aus Orliwka vorbei.

Das Dorf wurde fast ausgelöscht

Jetzt sind sie alle vor dem Sanatorium zusammengekommen. Nach einem Treffer steht das zwar leer, aber immerhin hat jemand die Fenster zugenagelt, wegen der Plünderer. Uljana ist mit dem Lieferwagen da, gerade laden sie ihre 47 Rationen ab, und so haben die Leute also ihre alten Fahrräder aus den Schuppen geholt, die Handkarren oder die Reste vom Kinderwagen der Enkel. Unter dem Kommando der pensionierten Kolchosbuchhalterin Valentyna Wladimirowna, einer eindrucksvollen Frau mit goldenen Zähnen, stehen sie in Gummistiefeln und geblümten Kopftüchern an der Laderampe Schlange, und wenn eine es nicht schafft, alles zugleich auf ihr Rad zu packen, Karton, Waschzeug und Schüssel, dann hilft die andere.

Die pensionierte Melkerin Nadeschda Iwanowna Gornitschnych ist eine Autorität in Tonenke. Sie hat einen Wellensittich in der Küche, draußen sind Katzen, Hühner, eine Ziege und zwei schlechtgelaunte Kettenhunde. Die alte Frau gehört zu den wenigen, die auch dann noch nicht flohen, als die Artillerie von der russischen Seite in einer einzigen Januarnacht des Jahres 2015 das Dorf fast ausgelöscht hatte. Heute sagt sie, es war Wahnsinn zu bleiben, vor allem mit ihrer Tochter, die damals schwanger war.

Aber wohin auch, und was wäre aus der Ziege geworden? Sie blieben also im Keller und hatten Glück. Die Tochter ist wohlauf, und das Kind, mit dem sie damals schwanger war, ein schweigsamer Bub mit Namen Roman, ist mittlerweile anderthalb und gesund. Nur Nadeschda Iwanownas Mann ist im vergangenen Mai gestorben, Gott gebe ihm das Zarenreich im Himmel.

Auch das Haus hat damals ordentlich Splitter abgekriegt, aber jetzt ist das Dach geflickt, auch wenn an ein paar Ecken noch Wasser durchkommt. Nur in der Küche neben dem Lichtschalter klafft noch ein Loch in der Ziegelwand. Ein Schrapnell war durch die Scheibe gekommen. Das Fenster ist längst ersetzt, „People in Need“ hat geliefert, Plastikrahmen mit Doppelverglasung, aber innen ist die Wand noch kaputt. Macht nichts. Zu tun gibt’s genug, das Loch kann warten. Das Plumpsklo neben der Hundehütte ist sauber, und wer es erreicht, ohne gebissen zu werden, kann in Frostnächten die Wärme einer Sitzauflage aus Styropor genießen.

Kämpfen mit den eigenen Soldaten

Wie war es im Krieg, Nadeschda Iwanowna? „Eine Nachbarin hat eine Granate abbekommen, eine andere ist im Keller an Ofengas erstickt.“ Das war das Schlimmste. Und dann waren da natürlich die Kühe. Die Leute hatten sie einfach alleingelassen, so schnell sind sie geflohen, und sie war ja Melkerin gewesen, fünfzig Jahre lang, was sollte sie da machen? So ist sie halt, Artillerieangriff oder nicht, von Stall zu Stall gegangen, weil sonst keiner zum Melken da war und die Kühe vor Schmerzen schrien. Einmal hat eine Druckwelle sie zwischen zwei Ställen umgeworfen, aber sonst ging alles glatt, Gott sei Dank. Auch mit den Soldaten.

Mit den Soldaten? „Ja“, sagt Nadeschda Iwanowna. Die von drüben, die für Russland kämpfen, die hatten zwar ihre Geschütze auf sie leergeschossen, aber die anderen, die Ukrainer, die waren selber da, und das war auch nicht so einfach, vor allem am Anfang. Weil die Armee der Ukraine damals, gleich nach dem Beginn des russischen Angriffs, noch in heller Auflösung war, mussten spontan gebildete Freiwilligenbataillone die Linien halten. Das waren halt nicht alles nur Engel und Muttersöhnchen, und wenn sie dann ins Dorf kamen, der „Rechte Sektor“ und die ganzen anderen Räuberbanden, um „für das Vaterland“ die Autos der Leute zu requirieren oder gleich das ganze Haus für irgendeinen Stützpunkt, dann musste man richtig mit ihnen kämpfen.

„Du bist einfach nur bescheuert, Alte“

„Die haben immer behauptet: Wir beschützen euch“, sagt Nadeschda Iwanowna. „Aber das sagen die anderen doch auch, da drüben in Donezk, oder? Und wenn ihr uns beschützt, warum raubt ihr uns aus? ,Du bist einfach nur bescheuert, Alte‘, haben sie dann gesagt, aber das Haus haben sie nicht gekriegt, so habe ich mich gewehrt.“ Mittlerweile, sagt sie, ist das auch schon wieder anders. Mittlerweile ist die ukrainische Armee, die draußen am Feld hinter Sandsäcken in Stellung liegt, viel ordentlicher als damals am Anfang. Das Plündern hat aufgehört. Wer hat recht, wer unrecht? - „Wie soll eine alte Frau das wissen? Das sind doch nur quengelnde Kinder, die man immer nur beruhigen muss.“

Wir sind wieder im Auto. Frühe Dämmerung, die Straße ist jetzt sehr schlecht, der Tacho zeigt zehn Kilometer in der Stunde. Uljana hat das Radio abgestellt. Das lustige Leben in Donezk war bald vorbei, als der Krieg begann. Ihr Mann war zwar immer noch Animateur im Schachtjor Plaza, aber beim Karaoke singt man dort keinen Diskopop mehr, sondern den sowjetischen Weltkriegsohrwurm „Der letzte Kampf, das ist der schwerste“. Todessehnsucht und dieser Refrain von Russland und der Mutter.

Sie selbst, als Erzieherin, musste den Kindern plötzlich die Parolen der „Sacharowzij“ einbleuen, der russischnationalistischen Pionierbewegung, die in den Kindergärten der besetzten Zone neuerdings den Ton angibt. Als dann die „Volksrepublik“ den „Verantwortlichen Bürgern“, ihr und ihren Freunden also, einfach die Autos wegnahm, mit denen sie den Frauen und Kindern in den Bombenkellern am Stadtrand eigentlich Milchpulver und Buchweizengrütze bringen wollten, als der Freund ihrer Mutter wegen mutmaßlich proukrainischer Neigungen verhaftet wurde, um nach dreißig Tagen blutig zerschlagen und wirr daherredend wiederaufzutauchen, war es genug.

Der Freund erzählte noch ein paar Tage von Säurebottichen, in denen sie die Toten auflösten, dann hängte er sich auf. Uljana packte und folgte ihren gerade deportierten Freunden durch die Kontrollpunkte auf die ukrainische Seite. Ihr Mann blieb und wurde ein Star des Donezker Regimefernsehens.

Nur zum Spaß hier

Auf dem Rückweg sind wir noch einmal durch Sjewerne gekommen, jenes Ruinendorf, in dem Vitalij seine Zigaretten mit der Glut nach innen raucht. An der gewesenen Sanitätsstation war links das Dach weg, aber rechts stand es noch, und gerade war ein Priester gekommen: Turnschuhe (Adidas), Warnweste (Orange mit weißem Kreuz), Bibel in der Hand, zwei Brote für jeden.

Das Evangelium nach Markus, Kapitel vier: Der Sämann sät, zuerst auf Felsen, dann in Disteln, dann den Vögeln zum Fraß; erst zuletzt dann auf guten Boden. „Fürchtet euch nicht.“ Die Leute von Sjewerne, fünf alte Frauen, zwei alte Männer unter ihrer Dachhälfte, schwiegen und hielten ihre Brote. Später, als der Priester weg war, wechselten die Frauen dann noch ein paar Worte, auf der Straße im letzten Licht. „Der Pfaffe glaubt, er kann uns mit seiner Bibel bekehren“, sagte eine und kicherte ein wenig. Schweigen; dann kicherten auch die anderen: „Der weiß halt nicht, dass wir nur zum Spaß hier sind.“

Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Schuller, Konrad
Konrad Schuller
Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.
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