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FAZ plus ArtikelVenezuelas blockierte Grenzen

Der Kampf um die Hilfslieferungen

Von Tjerk Brühwiller, São Paulo
Aktualisiert am 12.02.2019
 - 19:39
Das Maduro-Regime hält alle Transportwege ins Land blockiert. Parlamentspräsident Guaidó mobilisiert die Massen für die Öffnung eines humanitären Korridors. Nicht nur für ihn steht viel auf dem Spiel.

Wieder sind es Abertausende, die auf die Straßen strömen. Wie ein Menschenmeer wirkt die Avenida Francisco Miranda in der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Und mittendrin Juan Guaidó. Wenn er ruft, dann kommen die Venezolaner. Der von zahlreichen Regierungen anerkannte Übergangspräsident Venezuelas hat inzwischen die meisten Bürger des Landes hinter sich. Er will das Ende des Maduro-Regimes herbeiführen und Neuwahlen ausrufen.

Guaidó hat Präsident Nicolás Maduro unter enormen Druck gesetzt. Maßgeblich unterstützt wird er dabei von den Vereinigten Staaten. Seit Tagen treffen in der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta Hilfsgüter aus Amerika und aus anderen Ländern ein und werden dort für den Weitertransport gesammelt. Der Konvoi ist bereit, die Grenze zu überqueren.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Brühwiller, Tjerk
Tjerk Brühwiller
Freier Berichterstatter für Lateinamerika mit Sitz in São Paulo.
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