FAZ plus ArtikelItalien streitet über Migration

„Weiß Meloni, dass eine Seeblockade ein Kriegsakt ist?“

Von Matthias Rüb, Rom
07.08.2022
, 18:12
Oppositionsführerin Giorgia Meloni, hier am 28. Juli 2022 in Rom, fordert eine (italienische) Seeblockade vor der Küste Nordafrikas.
Der italienische Wahlkampf dreht sich immer mehr um die Migration: Lega-Chef Salvini will die Häfen sperren, Oppositionsführerin Meloni fordert eine Seeblockade vor Nordafrika – das sei verfassungswidrig, kritisieren die Linken.
ANZEIGE

Der Umgang mit der illegalen Migration rückt nun doch immer mehr ins Zentrum des Wahlkampfs zu den vorgezogenen Parlamentswahlen am 25. September in Italien. Die scheidende Regierung unter Ministerpräsident Mario Draghi hob am Wochenende hervor, dass das am 10. Juni vereinbarte Abkommen zur fairen Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU nun Wirkung zeige.

Das Innenministerium in Rom teilte mit, eine Delegation aus Paris habe in der vergangenen Woche in der Stadt Bari in der süditalienischen Region Apulien Vorbereitungen für den Transfer einer Gruppe von Migranten nach Frankreich getroffen. Eine Delegation aus Berlin werde noch in diesem Monat in Italien erwartet, hieß es in Rom. Wie viele Mi­granten Paris und Berlin aufnehmen werden, teilte das Innenministerium hingegen nicht mit.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Rüb, Matthias (rüb)
Matthias Rüb
Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
Sprachkurs
Lernen Sie Englisch
Kapitalanlage
Pflegeimmobilien als Kapitalanlage der Zukunft
Automarkt
Pannenhilfe und Schutz seit 1899
Gasvergleich
Gas vergleichen und sparen
Zertifikate
Ihre Weiterbildung im Compliance Management
ANZEIGE