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In Syrien

Kurden fassen offenbar deutschen IS-Anhänger

Aktualisiert am 09.01.2019
 - 16:17
Das Standbild eines Propaganda-Videos der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) zeigt IS-Kämpfer in der syrischen Region Deir ez-Zor. Hier haben kurdische Kämpfer nach eigenen Angaben acht ausländische Dschihadisten gefangengenommen.
Der mutmaßliche IS-Kämpfer soll 31 Jahre alt sein. Außerdem sollen unter den Gefangenen ein Amerikaner und viele Männer aus der ehemaligen Sowjetunion sein.

Kurdische Kämpfer haben in Syrien nach eigenen Angaben acht ausländische Dschihadisten gefangengenommen, darunter ein Deutscher und ein Jugendlicher aus den Vereinigten Staaten. Wie die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) am Mittwoch auf ihrer Webseite mitteilten, wurden die mutmaßlichen Mitglieder der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) am Sonntag und Montag gefasst. Nach YPG-Angaben plante die Gruppe einen Angriff auf Zivilisten, um aus der Region zu entkommen.

Wie die kurdische Nachrichtenagentur ANFNews auf ihrer Internetseite mitteilte, heiße der Deutsche mit Kampfnamen Abu Ibrahim al-Almani. Er soll 31 Jahre alt sein. Auch ein Bild ist auf der Seite zu sehen, auf dem die Festgenommenen abgebildet sein sollen.

Der Großteil der Männer stammt den Informationen nach aus dem Raum der ehemaligen Sowjetunion. So handele es sich um zwei Usbeken und jeweils einen Tadschiken, Ukrainer, Kasachen und Russen. Die mutmaßlichen Dschihadisten sind laut den Informationen zwischen 22 und 58 Jahre alt.

Erst Ende Dezember hatte die Kurdenmiliz in Ostsyrien fünf ausländische IS-Kämpfer gefasst. Nach eigenen Angaben hält die YPG rund tausend ausländische Dschihadisten und 550 Frauen sowie 1200 Kinder gefangen. Die Kurden wollten die IS-Kämpfer an ihre Heimatländer übergeben, da sie sich nicht in der Lage sehen, ihnen den Prozess zu machen. Doch hätten die Heimatländer bisher zumeist keine Anstalten gemacht, ihre Bürger zurückzuholen.

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Quelle: swam./AFP
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