FAZ plus ArtikelJagd nach Virus-Varianten

Warum Millionen Nerze schnell getötet werden müssen

Von Joachim Müller-Jung und Matthias Wyssuwa
09.11.2020
, 13:54
Auf einer Nerz-Farm im dänischen Naestved werden Tausende getötete Tiere verladen.
Die WHO nennt die fünf entdeckten Mutationen des Coronavirus bei dänischen Nerzen einen „global relevanten“ Befund. Sorge bereiten vor allem jene, die die Wirkung eines Impfstoffs oder Medikaments gegen Covid-19 abschwächen könnten.
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Es ist gar nicht so leicht, Millionen Nerze schnell zu töten und dann noch zu entsorgen. Das erlebt Dänemark gerade. Denn, wie der dänische Sender TV2 berichtet, die Verbrennungsanlagen kommen schon nicht mehr hinterher.

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Die Polizei teilte am Wochenende mit, dass man die Kadaver nun begraben müsse. „Wir stehen vor einer großen logistischen Herausforderung, wenn es darum geht, so große Mengen von Tieren zu entsorgen, die in sehr kurzer Zeit getötet wurden“, äußerte Polizeiinspektor Uffe Stormly, der Leiter des Nationalen Einsatzstabs. Aus Gründen der öffentlichen Gesundheit sei es notwendig, die Tiere schnell zu töten, deshalb müsse man nun einige von ihnen begraben. „Aber wir tun dies so, dass für die umliegende Gemeinde kein Risiko besteht.“

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Joachim Müller-Jung- Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Joachim Müller-Jung
Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.
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Matthias Wyssuwa - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Matthias Wyssuwa
Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.
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