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FAZ plus ArtikelNetanjahus Wahlkampf

König Bibi lebt und es geht ihm gut

Von Jochen Stahnke, Dimona
Aktualisiert am 26.02.2020
 - 19:45
Benjamin Netanjahu bei einem Wahlkampfauftritt in Rishon Lezion Mitte Februar.
Vor der dritten Wahl in einem Jahr muss Benjamin Netanjahu das wahlmüde Volk aufrütteln und die Anklage gegen ihn vergessen lassen. Die Botschaften sind schlicht – hat der israelische Ministerpräsident mit ihnen Erfolg?

Am Anfang der Negev-Wüste, ganz in der Nähe des Atomreaktors, liegt Dimona. Verwitterte dreigeschossige Wohnzeilen ziehen sich die Straßen entlang. Meist kommen wenige hierher, auch wenn die Stadt seit ein paar Jahren ans Eisenbahnnetz angeschlossen ist. Aber heute kommt Netanjahu. Dimona ist Netanjahu-Land.

Dennoch sind kaum zweihundert Leute vor das Gemeindezentrum gekommen, um den amtierenden israelischen Ministerpräsidenten im Wahlkampf zu hören. Es ist schon die dritte Wahl binnen eines Jahres. Einer ist Jakov Hadar, in der Hand ein T-Shirt, darauf der Ministerpräsident mit Zepter und Krone: „Bibi, König von Israel“. Hadar ist 42, hat im Strafvollzug gearbeitet und sagt, Benjamin Netanjahu habe den klügsten Kopf aller Politiker und könne mit der ganzen Welt umgehen: mit Putin, mit den Palästinensern, mit Trump. Dass mit Netanjahu zum ersten Mal ein vor Gericht angeklagter Ministerpräsident zur Wahl steht, ändert nichts an seiner Wahlentscheidung. „Das ist Politik, die Medien lügen und sind alle gegen ihn“, sagt Hadar. Die Anklage ändere nichts daran, dass er wieder für den Likud stimmen werde.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Stahnke, Jochen
Jochen Stahnke
Politischer Korrespondent für Israel, die Palästinensergebiete und Jordanien mit Sitz in Tel Aviv.
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