Luftangriffe auf IS-Terroristen

Obama rechnet mit langem Einsatz im Irak

19.08.2014
, 06:38
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Amerikas Präsident Obama stimmt seine Landsleute auf eine lange Operation ein: Der Kampf gegen die Terrorgruppe IS im Irak werde Zeit brauchen, die Luftangriffe weitergehen. In einem Video drohen die Terroristen den Vereinigten Staaten mit Vergeltung.
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Der amerikanische Präsident Barack Obama stellt sich beim Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf einen längeren Militäreinsatz im Irak ein. „Es wird Zeit brauchen“, sagte Obama am späten Montagabend in Washington. „Es sollte keinen Zweifel daran geben, dass das Militär der Vereinigten Staaten weiterhin die begrenzten Einsätze ausführen wird, die ich autorisiert habe.“ Es gehe weiter darum, die Extremisten zurückzudrängen, um Amerikaner und amerikanische Einrichtungen zu schützen.

Die Regierung habe sich mit dem Kongress über die Strategie im Irak abgestimmt und werde das auch in den kommenden Wochen tun. Zugleich stellte Obama klar: „Wir schicken nicht tausende Truppen zurück auf den Boden.“

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Sicherheitsrat tagt unter Obamas Leitung

Obama drängte außerdem den designierten irakischen Ministerpräsidenten Haidar al-Abadi, eine neue Regierung unter Einschluss aller Volksgruppen zu bilden. „Der Wolf steht vor der Tür“, sagte Obama über den Vormarsch der IS in den vergangenen Wochen.

Im kommenden Monat wird der Präsident zudem eine Sondersitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen leiten, bei der es um die wachsende Zahl ausländischer Kämpfer in den Krisenländern Irak und Syrien gehen soll. Das sagte ein Vertreter der amerikanischen Botschaft bei den Vereinten Nationen der Nachrichtenagentur AFP. Washington geht davon aus, dass sich 12.000 ausländische Kämpfer den Aufständischen im Irak und in Syrien angeschlossen haben, die inzwischen jeweils etwa ein Drittel des Irak und Syriens kontrollieren.

Unterdessen haben IS-Terroristen ein Video veröffentlicht, in dem sie den Vereinigten Staaten mit Vergeltung drohen. Man werde Amerikaner auf der ganzen Welt bekämpfen, kündigt die Miliz an: „Wir werden euch alle in Blut ertränken“, heißt es in englischer Sprache. Dabei werden Aufnahmen eines Amerikaners gezeigt, der während der Besatzungszeit im Irak geköpft worden sein soll.

Quelle: FAZ.NET mit dpa, afp
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