FAZ plus ArtikelSicherheitspakt im Pazifik

Ein Deal entzweit den Westen

Von F.A.Z.-Korrespondenten
16.09.2021
, 18:33
Australien taucht ab – aber nicht mehr mit U-Booten aus Frankreich.
Australien, die USA und Großbritannien haben einen Sicherheitspakt geschlossen, der Canberra Zugang zu Atom-U-Booten ermöglicht. Frankreich fühlt sich durch die Vereinbarung betrogen und reagiert enttäuscht.

Mit einem neuen Sicherheitspakt treten Australien, die Vereinigten Staaten und Großbritannien der Expansion Chinas in der indopazifischen Region verstärkt entgegen. Das Bündnis wird es unter anderem Australien ermöglichen, mit Hilfe der beiden Partnerländer erstmals an U-Boote mit Nuklearantrieb zu gelangen. Der amerikanische Präsident Joe Biden, der britische Premierminister Boris Johnson und der australische Regierungschef Scott Morrison hatten am Mittwochabend auf einer Pressekonferenz erklärt, der Pakt solle auf lange Sicht Frieden und Stabilität sichern.

Die australische Regierung sprach von mindestens acht Atom- U-Booten, die voraussichtlich in Adelaide gebaut werden sollten. Die drei Regierungschefs kündigten an, mit den Planungen in den kommenden 18 Monaten zu beginnen. Alle drei wiesen darauf hin, dass die U-Boote nicht mit Atomwaffen ausgerüstet werden. „Das sind konventionelle U-Boote, die nuklear angetrieben werden“, sagte der amerikanische Präsident Biden.

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