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Wie ein Australier Jagd auf pädophile Sextouristen macht

Von Till Fähnders
 - 09:35
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Eines Nachts, auf der philippinischen Tropeninsel Bantayan, ist der Australier Glen Hulley unter den Boden eines Strandhauses gekrochen. Das Haus war eine geräumige Villa auf Stelen, mit Blick auf den Ozean. Ein Schweizer war dort rund ein Jahr zuvor eingezogen. Nicht nur, weil sich hier die Farben aus weißem Palmenstrand, türkisblauem Meer und pinkfarbenen Sonnenuntergängen auf spektakuläre Weise abwechseln. Mindestens genauso wichtig war ihm wohl etwas anderes: die schier endlose Verfügbarkeit armer und vernachlässigter Jungen, an denen er seine Gelüste ausleben konnte.

Auf der Insel kursierten schon länger Gerüchte über die Vorgänge in dem Strandhaus. Hulley hatte über seine philippinischen Kontakte von ihnen erfahren. Wie sich herausstellte, hatte der Schweizer eine effektive Methode entwickelt, um die Jungen in seine Villa zu locken. Jeden Morgen, wenn über dem Ozean die Sonne aufgegangen war, ging er hinab zum Strand. Er pustete aufblasbare Wasserspielzeuge auf und verteilte sie auf dem Sand. Die bunten Plastiktierchen waren der Köder für die Kinder aus den Bretterbuden der Nachbarschaft. Der Mann musste sich nur noch auf seine Terrasse setzen und warten. Später zeigte er dann mit dem Finger auf einen der spielenden Minderjährigen: „Du, komm mal her.“

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Quelle: F.A.S.
Till Fähnders
Politischer Korrespondent für Südostasien.
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