FAZ plus ArtikelNach Explosionen auf der Krim

„Die Russen werden ihre Kampfflugzeuge weiter zurückziehen“

Von Niklas Zimmermann
12.08.2022
, 14:21
Nach den Explosionen auf dem russischen Luftwaffenstützpunkt Saki stieg am Dienstag in der Nähe des Ortes Nowofederiwka Rauch auf.
Wer steckt hinter den Explosionen auf der Krim? Der Militärfachmann Joachim Krause über Erklärungsansätze, wie Russland aus seinen Fehlern lernt – und warum es die Strategie verändern dürfte.
ANZEIGE

Zumindest offiziell bekennt sich Kiew bisher nicht zu einem Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt auf der Krim. Wen oder was vermuten Sie hinter den Explosionen?

Dafür habe ich auch keine Erklärung. Ich stelle nur fest, dass die Fachleute weltweit rätseln. Die häufigste Hypothese ist die, dass die Ukrainer selbstkonstruierte Raketen mit dem Namen „Grim“ zum Einsatz gebracht haben, die offenbar eine Reichweite von über 280 Kilometer haben, von denen aber nicht bekannt ist, ob sie schon mal ausprobiert worden sind. Es soll zehn bis zwölf einzelne Explosionen gegeben haben. Das bedeutet, dass genau so viele bislang ungetestete Raketen mit großer Präzision ihre Ziele trotz Abdeckung des Flugplatzes durch das hoch effektive S-400 Luftabwehrsystem erreicht haben sollen. Auch sind auf den Fotos keine Kondensstreifen am Himmel zu sehen. Das alles scheint eher gegen diese Hypothese zu sprechen.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Zimmermann, Niklas
Niklas Zimmermann
Redakteur in der Politik.
Twitter
  Zur Startseite
Lesermeinungen
Alle Leser-Kommentare
Verlagsangebot
Verlagsangebot
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
Sprachkurs
Lernen Sie Englisch
Kapitalanlage
Pflegeimmobilien als Kapitalanlage der Zukunft
Automarkt
Pannenhilfe und Schutz seit 1899
Gasvergleich
Gas vergleichen und sparen
Zertifikate
Ihre Weiterbildung im Compliance Management
ANZEIGE