Vor Tillerson-Besuch

Putin: Nato-Staaten nicken Trump „wie Götzenbilder“ zu

12.04.2017
, 09:45
Russlands Präsident kritisiert kurz vor dem Besuch des amerikanischen Außenministers den Westen massiv. Den Nato-Staaten wirft er vor, Amerikas Luftschlag in Syrien blind gutzuheißen.
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Der russische Präsident Wladimir Putin hat den amerikanischen Angriff auf einen syrischen Militärflughafen abermals als Verstoß gegen das Völkerrecht verurteilt. Er kritisierte, dass die Nato-Mitgliedsländer sich dabei hinter Amerikas Präsident Donald Trump gestellt hätten. „Sie nicken wie chinesische Götzenbilder“, sagte Putin in einem Interview des Fernsehsenders Mir, das am Mittwoch kurz vor Gesprächen von Amerikas Außenminister Rex Tillerson in Moskau veröffentlicht wurde.

Trump hatte die Militärbasis vergangene Woche beschießen lassen als Vergeltung für einen mutmaßlichen Giftgasangriff der syrischen Luftwaffe. Putin hielt an der russischen Linie fest, dass es für den Chemiewaffenangriff keine Beweise gebe. „Aber die Verletzung des Völkerrechts gibt es. Das ist Fakt“, sagte er.

„Sie analysieren einfach nicht, was vor sich geht!“, hielt er den westlichen Ländern vor. Trotz des generell gespannten Verhältnisses zu Trump hatten die Nato-Länder und auch die Siebenergruppe führender Industrienationen (G7) Verständnis für Trumps Vorgehen geäußert. Das war auch die Haltung der Bundesregierung.

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Tillerson wird am Mittwoch mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow sprechen. Auch ein Treffen mit Putin wurde erwartet.

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Amerikanischer Außenminister
Tillerson kündigt mehr internationales Engagement an
Quelle: dpa
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