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FAZ plus ArtikelEngpässe in Venezuela

Showdown an den Brücken des Río Táchira

Von Tjerk Brühwiller, Cúcuta
 - 06:26
Großer Andrang auf der Simon-Bolivar-Brücke an der Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien: Zu Fuß geht es noch ins Nachbarland. (Aufnahme vom 10. Januar 2019)zur Bildergalerie

Rosmery Farano war bis vor wenigen Tagen Krankenschwester in der venezolanischen Stadt Maracay. Nun sitzt sie mit ihren beiden jungen Töchtern auf einer Mauer und lässt das Chaos an sich vorbeiziehen, das hier an der Grenzbrücke Simón Bolívar jeden Tag seinen Lauf nimmt und etwas Surreales hat. Farano ist eine von Tausenden Personen, die jeden Tag die Fußgängerbrücke über den Río Táchira zwischen Venezuela und Kolumbien passieren. Wie ein Fluss ergießt sich die Menschenmenge nach Kolumbien. Mindestens 25.000 Venezolaner kommen täglich.

Die meisten suchen in der Grenzstadt Cúcuta nach Lebensmitteln, nach Medikamenten oder medizinischer Versorgung oder nach einem Gelegenheitsjob, um ein paar Pesos zu verdienen, und kehren am Abend wieder nach Venezuela zurück. Händler bieten alles an, was in Venezuela nicht mehr zu finden ist. Dutzende von Helfern mit Schubkarren preisen ihre Dienste an, um Waren auf die andere Seite der Grenze zu bringen – nicht selten auf einem der unzähligen Schleichwege abseits des Grenzpostens. Einer sagt, er bringe jeden Tag bis zu drei Ladungen rüber. Die Bezahlung hänge von der transportierten Ware ab.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Brühwiller, Tjerk
Tjerk Brühwiller
Freier Berichterstatter für Lateinamerika mit Sitz in São Paulo.
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