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FAZ plus ArtikelWahlen in Argentinien

Cristina soll es richten

Von Tjerk Brühwiller, La Matanza
Aktualisiert am 09.10.2019
 - 19:59
Weiß sich zu inszenieren: Kirchner (3. v. l.) bei einer Wahlkampfveranstaltung in Buenos Aires im September
Die Argentinier sind in der nächsten Krise angekommen, ohne die letzte überwunden zu haben. Ihre Sehnsucht nach besseren Zeiten nutzt die frühere argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner besonders geschickt.

Die Avenida Presidente Juan Perón gleicht einem Fahnenmeer. Der Himmel über La Matanza am Rande von Buenos Aires ist wolkenlos, der Duft von Gegrilltem liegt in der Luft. Es ist ein „peronistischer Tag“ – so nennen Anhänger des Peronismus jene Frühlingstage, an denen das Wetter die Menschen auf die Straßen lockt, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Vor der Universität von La Matanza haben sich Tausende versammelt, Trommeln und Böllerschüsse sind zu hören.

Lieder auf Juan Perón werden angestimmt, den Namensgeber des Peronismus, der sich seit den vierziger Jahren zur maßgeblichen politischen Strömung in Argentinien entwickelt hat. Drinnen im Auditorium stimmen sich die Menschen mit Sprechchören und Gesängen auf eine Buchpräsentation ein. Die Autorin: die frühere argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Brühwiller, Tjerk
Tjerk Brühwiller
Freier Berichterstatter für Lateinamerika mit Sitz in São Paulo.
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