FAZ plus ArtikelWerchowna Rada in Kiew

Wie ein Parlament im Krieg arbeitet

Von Othmara Glas, Kiew
03.07.2022
, 13:35
Applaus im ukrainischen Parlament nach einer per Video zugespielten Rede des britischen Premierministers Boris Johnson
Als Russlands Großangriff begann, suchten die Parteien im ukrainischen Parlament den Schulterschluss. Nun brechen die politischen Gräben zwischen Präsident Selenskyj und seinem Vorgänger Poroschenko wieder auf.
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Ins ukrainische Parlament zu gelangen ist in diesen Tagen schwierig. An den Zufahrtsstraßen zum Kiewer Regierungsviertel stehen Barrieren aus rotbraunem Metall, Betonsperren und Männer mit Gewehren. Die Abgeordneten müssen an ihnen vorbei, wenn sie in den weißen Kuppelbau der Werchowna Rada wollen. Vor den Fenstern und Türen liegen Sandsäcke.

Dahinter stimmen die Volkstreter fast wöchentlich über neue Gesetze ab, oft mit einer großen Mehrheit. Als erstmals Raketen in Kiew einschlugen, haben sie sich über alle Parteigrenzen hinweg zusammengeschlossen, eine parlamentarische Front gegen Russland gebildet. Doch nach mehr als vier Monaten Krieg bröckelt diese Koalition.

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