FAZ plus ArtikelCorona in Spanien

Das iberische Impfwunder

Von Hans-Christian Rößler, Madrid
12.11.2021
, 07:29
Wie vor Corona: Nachtleben in Lissabons Altstadt
Dank des Vertrauens der Menschen in die Medizin haben Spanien und Portugal Corona im Griff. Auch der Schrecken der ersten Infektionswellen mit zehntausenden Toten führte zu einer hohen Impfbereitschaft.
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Mitte November vor einem Jahr war Spanien dort, wo Deutschland jetzt steht. Heute liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in dem einstigen europäischen Corona-Hotspot nach Angaben des Gesundheitsministeriums bei gut 35 Fällen pro 100.000 Einwohnern – in der Hauptstadt Madrid, die die erste Welle besonders hart getroffen hatte, ist die Inzidenz sogar noch etwas niedriger. Auch das Nachbarland Portugal ist von den dramatischen Zahlen weit entfernt, die aus Mittel- und Osteuropa gemeldet werden: Die Iberische Halbinsel zeigt, dass die Impfungen funktionieren, wenn genug Menschen dazu bereit sind.

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Spanien und Portugal nehmen bei der Impfquote in der EU und weltweit Spitzenplätze ein. In Spanien mit 47 Millionen Einwohnern sind 79 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft; 88 Prozent sind es bei den über Zwölfjährigen, 94 Prozent bei den Spaniern, die älter als 40 Jahre sind. In den Krankenhäusern, die seit Beginn der Pandemie immer wieder am Rand des Zusammenbruchs standen, müssen keine Operationen abgesagt werden.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Rößler, Hans-Christian
Hans-Christian Rößler
Politischer Korrespondent für die Iberische Halbinsel und den Maghreb mit Sitz in Madrid.
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