FAZ plus ArtikelChinas Corona-Politik

Schuldige, wohin man schaut

Von Friederike Böge, Peking
13.01.2022
, 21:57
Suche nach Omikron: eine Bewohnerin in Anyang beim Coronatest
Die Null-Covid-Strategie Chinas gerät wegen der Omikron-Mutante zunehmend an ihre Grenzen. Das Land setzt daher auf harte Strafen. Kritische Stimmen stören nur.
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Die Polizeibehörde der chinesischen Provinz Henan veröffentlichte kürzlich eine Liste mit elf „typischen Fällen“, in denen Ermittlungen eingeleitet wurden oder Anklage wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Seuchenschutzauflagen erhoben wurde.

In einem Fall hatte ein Arzt einen Patienten mit Fiebersymptomen behandelt, obwohl sein Krankenhaus nicht über eine spezielle Fieber-Abteilung verfügt. Dem stellvertretenden Krankenhausdirektor drohen bis zu drei Jahre Haft wegen „Behinderung von Seuchenschutzmaßnahmen“. In einem ähnlichen Fall in der Provinz Anhui wurde der Leiter einer Notaufnahme im vergangenen Jahr zu 15 Monaten Haft verurteilt, weil er widerrechtlich einen Fieber-Patienten behandelte, bei dem sich dann andere Personen ansteckten.

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Quelle: F.A.Z.
Friederike Böge
Friederike Böge
Politische Korrespondentin für China, Nordkorea und die Mongolei.
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