FAZ plus ArtikelInnere Sicherheit

Beschimpfungen und Übergriffe

23.05.2022
, 20:20
Die sogenannten Reichsbürger werden radikaler, sagen die hessischen Sicherheitsbehörden. Das Gewaltpotential sei hoch.
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Wiesbaden ⋅ Die hessischen Sicherheitsbehörden registrieren eine fortschreitende Radikalisierung von Teilen der „Reichsbürger“-Szene. In den szenetypischen Schreiben habe es in einigen Fällen zuletzt eine Verschärfung des Tonfalls und eine aggressivere Ausdrucksweise bis hin zu Gewalt- und Todesdrohungen gegeben, teilte das hessische Innenministerium mit. Wegen der Waffenaffinität innerhalb der Szene werde das Gewaltpotential der sogenannten Reichsbürger daher nach wie vor als hoch bewertet.

Einen besonderen Fokus legten Verfassungsschutz, Polizei und Waffenbehörden deswegen darauf, den legalen Waffenbesitz von „Reichsbürgern“ zu unterbinden, heißt es von Innenminister Peter Beuth (CDU). Im vergangenen Jahr sei es in Hessen gelungen, 17 Mitgliedern der Szene mehr als 90 scharfe Schusswaffen zu entziehen. „Waffen haben in den Händen von diesen Extremisten nichts zu suchen.“ Die hessischen Sicherheitsbehörden behielten die sehr heterogene Szene fest im Blick, sagte Beuth.

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