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Von der Leyen im Kreuzverhör

Aufgalopp in Brüssel

EIN KOMMENTAR Von Berthold Kohler
 - 19:17
Ursula von der Leyen am Mittwoch in Brüssel
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Europapolitische Positionen
So sieht von der Leyens Europa aus

Zittern musste man um Ursula von der Leyen nicht, als sie am Mittwoch im Europaparlament ihre Vorstellungsrunde fortsetzte. Sie ist lange genug im Geschäft, um zu wissen, was man bei einem solchen Aufgalopp sagt, und was man besser lässt – jedenfalls vor jenen Fraktionen, die nicht die ganze EU in die Luft sprengen wollen, und die trotz nachhaltigen Murrens doch noch die deutsche Verteidigungsministerin als Kommissionspräsidentin akzeptieren könnten, obwohl sie nicht für das Parlament kandidiert hatte.

Von der Leyen vertrat, vom Brexit bis zur Sicherung der Außengrenzen, durchweg Positionen, auf die sich Christliche Demokraten, Sozialdemokraten, Grüne und Liberale einigen können müssten.

Die im Rat durchgefallenen Kandidaten Timmermans und Vestager sollen als Vize-Präsidenten herausragende Positionen in der Kommission bekommen, Frauen auch die Hälfte der anderen Posten besetzen. Im Streit um die Spitzenkandidatur bot von der Leyen sich als ehrliche Maklerin zwischen Rat und Parlament an. Was will man/frau mehr? Eine Ablehnung von der Leyens wäre reine Prinzipienreiterei.

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Kohler, Berthold
Berthold Kohler
Herausgeber.
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