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Wie Laschet die Wahl mit Merkels Hilfe noch „drehen“ will

Von Reiner Burger, Düsseldorf
20.09.2021
, 16:07
Angela Merkel und Armin Laschet am 7. September im Bundestag
Schmidt und Brandt, Erhard und Adenauer: Für Kanzlerkandidaten hat es sich bewährt, auf die Hilfe von Amtsinhabern zu setzen. Nun greift auch Laschet auf den letzten Metern des Wahlkampfs auf diese Methode zurück.
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Armin Laschet wirkte erleichtert und beschwingt, als er vor einigen Tagen ankündigte, dass die nach 16 Jahren aus dem Amt scheidende Kanzlerin nun doch noch häufiger in den Wahlkampf eingreift als bisher geplant. In Angela Merkels Wahlkreis in Stralsund wollen die beiden gemeinsam auftreten, ebenso in Aachen, der Heimat des arg in die Defensive geratenen Unionskanzlerkandidaten. Der Auftritt Merkels in seinem Wahlkreis habe „gute Tradition“, sagte Laschet.

Am Tag vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2017 sei sie auch in Aachen gewesen. „Und da das erfolgreich war, das Rezept, werden wir das jetzt noch einmal einsetzen.“ Laschet hofft darauf, die Wahl zu „drehen“, so wie es ihm vor vier Jahren in Nordrhein-Westfalen gelang, wo die SPD in den Umfragen lange vorne lag.

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Autorenporträt / Burger, Reiner
Reiner Burger
Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.
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