FAZ plus ArtikelGesellschaftspolitik

Gegen das ewige Opferlamento des Feminismus

Von Andreas Rödder und Kristina Schröder
16.06.2022
, 08:31
Eine Frau trägt ein lila Tuch mit verschiedenen Gendersymbolen und Buttons an ihrem Arm bei einer Kundgebung zum Internationalen Frauentag 2019 vor dem Hamburger Rathaus.
Die Lebensverläufe von Männern und Frauen werden sich auch in einer utopischen Welt größtmöglicher Freiheit noch deutlich unterscheiden – und das ist auch gut so. Ein Gastbeitrag.
ANZEIGE

„Ungleichheit“ ist zu einem Schreckgespenst der öffentlichen Diskussion geworden. Bis weit in die Unionsparteien hinein gilt „Ungleichheit“ inzwischen als Synonym für „Ungerechtigkeit“, obwohl die Unterschiedlichkeit der Menschen nicht nur eine lebensweltliche Selbstverständlichkeit ist, sondern auch ein elementarer Bestandteil des christlichen Menschenbildes.

Seit vielen Jahren kommt als Gegenmittel die „Gleichstellung“ zur Anwendung. Sie geht nicht von Individuen aus, sondern von Gruppenzugehörigkeiten nach Geschlecht, Herkunft oder sexueller Orientierung. Und sie zielt auf Ergebnisse: die Verteilung von Positionen, Ämtern oder Gütern nach Quoten und Proporz. Im Endeffekt zielt Gleichstellung damit auf eine neue ständisch gegliederte Gesellschaft.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
  Zur Startseite
Lesermeinungen
Alle Leser-Kommentare
Verlagsangebot
Verlagsangebot
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
Sprachkurs
Lernen Sie Englisch
Kapitalanlage
Pflegeimmobilien als Kapitalanlage der Zukunft
Automarkt
Top-Gebrauchtwagen mit Garantie
Gasvergleich
Gas vergleichen und sparen
Zertifikate
Ihre Weiterbildung im Compliance Management
ANZEIGE