FAZ plus ArtikelZusammenhalt in Corona-Zeiten

Das falsche Signal

Von Sabine Andresen und Wolfgang Schröer
20.01.2021
, 16:26
Wer heute von einer „Generation Corona“ spricht, der hat schon aufgegeben. Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Familien brauchen aber eine starke Jugendpolitik. Ein Gastbeitrag.

Jugendliche und junge Erwachsene machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Dafür gibt es durchaus berechtigte Gründe, denn diese Altersphase ist normalerweise durch die Gestaltung unterschiedlicher Übergänge etwa von der Schule in Ausbildung, von der Universität in den Beruf, vom Umzug aus dem Elternhaus geprägt. Gerade stagniert vieles und Pläne sind schwer zu schmieden. Viele in der Gesellschaft und nicht nur die jungen Menschen selbst stellen sich die Fragen, ob das Virus Auswirkungen auf Chancen und Zukunftspläne der jungen Generationen haben wird. Vor diesem Hintergrund ist wiederholt von der „Generation Corona“ die Rede.

Die Angst vor ihrer Zukunft resultiert also insbesondere aus Verunsicherung und Ohnmacht sowie aus der Sorge, zu den Verliererinnen und Verlieren am noch nicht ganz absehbaren Ende dieser Krise zu gehören und von den noch nicht absehbaren Folgen nachhaltig beeinträchtigt zu sein. Unsicherheit, Gefühle von Kontrollverlust sowie Mangel an Überblick betreffen durchaus auch andere Altersgruppen.

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