FAZ plus Artikel„Grüne“ Streitkräfte

Die NATO stellt sich dem Klimawandel

Von Michael Rühle
19.10.2021
, 17:18
Der steigende Meeresspiegel bedroht küstennahe Stützpunkte. Dutzende amerikanischer Marinestützpunkte weltweit sind davon betroffen. (Aufnahme eines Nato-Manövers 2018 in Norwegen)
Die NATO kann die möglicherweise dramatischen Konsequenzen des Klimawandels für die Sicherheitspolitik nicht mehr länger ignorieren. Sogar die eigenen Streitkräfte sollen „ergrünen“. Ein Gastbeitrag.
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Innerhalb weniger Jahre ist der Klimawandel zur zentralen Herausforderung der Menschheit geworden. Die Auswirkungen der zunehmenden Erderwärmung – schmelzende Polkappen, ein Anstieg des Meeresspiegels und vor allem eine Häufung von extremen Wetterereignissen – sind inzwischen rund um den Globus spürbar. Mehr noch. Inzwischen besteht keine Aussicht mehr, dass das im Pariser Klimaabkommen angepeilte Ziel noch erreicht werden kann, die Erderwärmung in diesem Jahrhundert auf 1,5 Grad zu begrenzen.

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Jüngste Schätzungen gehen von einem Temperaturanstieg von deutlich mehr als zwei Grad aus. Damit wäre ein Anstieg des Meeresspiegels bis zum Jahr 2100 von bis zu einem Meter denkbar. Entsprechend schwierig wird die argumentative Lage für diejenigen, die den menschenverursachten Klimawandel noch immer zu leugnen versuchen.

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