FAZ plus ArtikelSexuelle Gewalt

Tatort Schule

Von Ricarda Bauch und Sabine Andresen
10.08.2021
, 06:49
Klassenzimmer, Turnhalle oder Schulbibliothek: Betroffene beschreiben, wie Missbrauch an einem Ort hoher sozialer Kontrolle möglich werden konnte und wie ihnen Hilfe mitunter verwehrt wurde. Ein Gastbeitrag.
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„Werden Sie los, was Sie nicht loslässt. Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen!“ Mit dieser Botschaft hat die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs vor einigen Monaten an Betroffene und Zeitzeugen aufgerufen sich zu melden, wenn sie von sexueller Gewalt im Kontext von Schulen berichten können.

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Erwachsene Personen, die einen Schulranzen tragen, sind das Leitmotiv der Anzeigenmotive und des Spots, mit denen die Kommission öffentlich über den Aufruf informiert. In dem Spot sieht man eine Frau im Business-Look, die an einer Straßenkreuzung stehend telefoniert. Sie ist Mitte vierzig und trägt einen knallbunten Ranzen. Ein junger Mann Ende zwanzig fährt mit dem Fahrrad vorbei. Auch er trägt lässig einen Ranzen. Ein Mann Mitte fünfzig fegt das Laub vor seinem Haus zusammen – auf dem Rücken ein Ranzen, wie man ihn in den 70er Jahren getragen hat. Eine ältere Dame spielt mit ihrem Hund im Park. Auf ihrem Rücken leuchtet ein gelber Ranzen. Die Frau an der Kreuzung und der Mann vor dem Haus nehmen ihren Ranzen am Ende des Spots ab, und die Internetseite der Kommission wird eingeblendet.

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