FAZ plus ArtikelInternationale Politik

Freiheit von Furcht und Not

Von Manuel Fröhlich
14.08.2022
, 18:04
Bekannte aus Kriegstagen: Bundeskanzler Willy Brandt erhält den Friedensnobelpreis des Jahres 1971 aus der Hand der Komitee-Vorsitzenden Aase Lionaes.
Die Ostpolitik der sechziger und siebziger Jahre lässt sich nicht in die Gegenwart übertragen. Ein dem Denken und Handeln Willy Brandts zugrundeliegender Anspruch bleibt jedoch aktuell. Ein Gastbeitrag.
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Am 11. Dezember 1971, einen Tag nach Verleihung des Friedensnobelpreises, hielt Willy Brandt eine Rede an der Universität Oslo. Der deutsche Bundeskanzler sprach über „Friedenspolitik in unserer Zeit“. Geehrt worden war er unter anderem für seinen Beitrag zum Dialog zwischen Ost und West. In der Rede taucht das in diesem Zusammenhang häufig assoziierte Wort „Ostpolitik“ allerdings nur einmal auf, und noch dazu in einer besonderen Deutung: „Das Etikett ‚Ostpolitik‘ sagt mir nicht zu.

Aber wie will man etwas einfangen, was sich als Begriff selbständig gemacht hat und – wie ‚Gemütlichkeit‘ unübersetzbar erscheinend – Eingang in die internationale Terminologie gefunden hat? Das Wort ist vorbelastet. Und es lässt Fehldeutung zu, als sei es mit der Auswärtigen Politik wie mit einer Kommode, bei der man mal die eine, mal die andere Schublade aufzieht.“

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