FAZ.NET Audio-Spezial

FAZ.NET dokumentiert: Wahl und Wahlkämpfer im 'O-Ton'

19.09.2005
, 11:33
Wulff: „Schwierige Situation”
Zwar schien es am Sonntag abend so, als laufe alles auf ein Bündnis der beiden großen Parteien hinaus. Aber wer sie führen soll, darüber sind Unions-Kanzlerkandidatin Merkel und Bundeskanzler Schröder (SPD) heillos zerstritten.
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Sowohl Gerhard Schröder (SPD) als auch Angela Merkel (CDU) wollen Kanzler werden, doch hat keiner eine Mehrheit. Die Wählerinnen und Wähler haben bei der Bundestagswahl statt dessen die kleinen Parteien gestärkt.

Zwar schien es am Sonntag abend nach Angaben führender Politiker so, als laufe alles auf ein Bündnis der beiden großen Parteien hinaus. Aber wer sie führen soll, darüber schienen die Kanzlerkandidatin und der amtierende Bundeskanzler heillos zerstritten.

Schröder und Merkel: Beide wollen Regierung bilden

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Schröder prangerte die Medienkampagne gegen ihn und seine Regierung an. Gleichzeitig stellte er klar, daß nur die SPD eine stabile Regierung auf die Beine stellen kann. (Audio: Schröder erklärt Merkel als Verlierer der Wahl)

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Merkel zeigte sich enttäuscht über das Abschneiden ihrer Partei bei der Wahl. Obwohl es alleine mit der FDP nicht zu einer Regierung kommen kann, kündigte Merkel an, eine mehrheitsfähige Regierung zu erreichen. (Audio Merkel: „Klarer Auftrag zur Regierungsbildung“)

Fischer, Westerwelle, Bisky zufrieden

Der Vorsitzende der FDP, Guido Westerwelle, will an seiner Aussage, die er vor der Wahl gegeben hat, festhalten: „Wir wollen, daß die SPD und die Grünen die Regierungsverantwortung nicht länger haben“, sagte Westerwelle bei der Berliner Runde im ZDF. (Audio Westerwelle: „Wir werden das Vertrauen unserer Wähler nicht enttäuschen“)

Der Spitzenkandidat der Grünen, Joseph Fischer, sah das Ergebnis - trotz Abwahl der rot-grünen Regierung - nicht als Wahlniederlage. Schließlich befürchtete seine Partei „um die sechs zu kämpfen“, sagte der Bundesaußenminister. (Audio Fischer: „Wir stehen alle in der Pflicht“)

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Lothar Bisky, der Vorsitzende der Linkspartei.PDS, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Bundestagswahl. Für die Zukunft kündigte er mit der Linkspartei.PDS eine starke Partei „links“ neben der SPD an. (Siehe auch: Audio Bisky: „Bestes Ergebnis der Geschichte“)

FAZ.NET dokumentiert die wichtigsten Statements zum „Nachhören“.

Quelle: FAZ.NET mit Material von AP
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