Flüchtlingskrise

Ein Riss geht durchs Dorf

Von Julian Staib, WINDEN
06.12.2015
, 17:12
Die Unterkunft für Flüchtlinge in Winden am Aign.
In jedem Ort in Deutschland, in dem Asylbewerber unterkommen, findet sich eine Schar von Ehrenamtlichen, die sich um sie kümmern. Ohne die Helfer ginge es nicht. Durch manchen Ort aber geht ein Riss. Ein Besuch in Winden.
ANZEIGE

Aus dem großen, weißen Gebäude dringen leise arabische Gesänge. Auch der süße Geruch einer Wasserpfeife liegt in der Luft. Drinnen, im Erdgeschoss, in einem Raum vollgestopft mit Kinderwagen, Kleidern und Toilettenpapier, sitzen in einem großen Kreis rund ein Dutzend Leute. Es wird durcheinandergeredet und immer wieder in unterschiedliche Sprachen übersetzt. Etwa die Hälfte hier am Tisch sind Asylbewerber, ihnen gegenüber sitzen einige ehrenamtliche Helfer. Es ist der harte Kern der etwa siebzig Personen, davon fünfzig aus dem Ort, die sich hier in der Flüchtlingsbetreuung engagieren. Wie an Tausenden Orten in Deutschland bieten Helfer auch in Winden Sprachkurse, Filmabende, Hilfe bei Behördengängen oder Arztbesuchen, Fahrradkurse, Kinderbetreuung und vieles mehr an.

ANZEIGE

Ohne sie wären Flüchtlingsunterkünfte nur eine Behausung. Auch die Unterkunft in Winden. Aber Winden ist doch anders. Denn wenn die Helfer aus dem Fenster blicken, schauen sie auf ein eingeschossiges Nebengebäude, das in einer Julinacht lichterloh brannte. Brandbeschleuniger wurde gefunden. Im Rathaus der Gemeinde hängt noch das Fahndungsplakat. 10.000 Euro Belohnung sind ausgesetzt, bisher ohne Ergebnis. Aber seither geht ein Riss durch den Ort.

Im Frühjahr hatten sich viele der knapp 850 Einwohner in dem kleinen Ort rund eine Autostunde nördlich von München gegen die Unterbringung von, wie es anfangs hieß, rund 130 Flüchtlingen gewehrt. „Wir brauchen keine 131 Asylanten“, stand auf Schildern gegenüber der Asylunterkunft. „30 Asylbewerber sind genug. Winden wehrt sich.“ Bald fanden Anwohner Flugblätter der NPD in ihren Briefkästen. Dann brannte ein Teil der noch unbewohnten Unterkunft. „Jetzt erst recht“, hieß es danach von der Politik. Später fanden viele Leute Flugblätter im Briefkasten, auf denen protestierende Anwohner abgebildet waren. „Die (geistigen) Brandstifter von Winden“, stand darüber geschrieben. Von „Rufmord“ ist seitdem im Ort die Rede.

„Mei, die san halt jetzt do“

Seit rund sechs Wochen sind nun 67 Asylbewerber im früheren Gasthof an der Hauptstraße untergebracht. Und seitdem wollen diejenigen, die sich gegen eine Unterbringung von über hundert Flüchtlingen wandten, nicht mehr viel sagen. Sie hätten ihr Ziel erreicht. Es seien nun ja weniger Flüchtlinge als geplant. Und: „Mei, die san halt jetzt do“, sagt Werner Klein. Klein ist Schreiner und führte einst den Protest im Dorf an. Viel will auch er nicht sagen. Im Frühjahr fand er, 67 seien immer noch deutlich zu viele Flüchtlinge. Auf die Kriminalität wurde von einigen im Dorf damals verwiesen. Auf angeblich sinkende Immobilienpreise.

Manche wie Klein formulierten damals ihre Vorbehalte vorsichtig. Andere weniger. In Tröglitz, wo in diesem Jahr die erste Unterkunft gebrannt hatte, habe man sich ja auch nicht alles gefallen lassen, hatte ein Rentner aus dem Ort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vor dem Anschlag gesagt. Er habe in Deutschland „keine Türken gebraucht, keine Italiener und auch keine Asylanten“.

ANZEIGE

Mehrmals klingelte nach dem Anschlag dann die Kriminalpolizei am Haus. Seine Frau empört sich heute noch darüber. Sie steht im Eingang des Einfamilienhauses, gestützt auf einen Besen, blitzblank hinter ihr der Flur und über ihr an der Wand die Köpfe der vielen Rehe, die ihr Mann geschossen hat. Bei den Flüchtlingen im Ort sei sie bisher nicht gewesen, sagt sie. „Ich weiß gar nicht, was die machen.“ „Die da oben“, die bekomme man gar nicht mit. Dabei lebt sie drei Häuser entfernt von der Unterkunft, nur ein wenig weiter den Hügel hinab. Doch sagt sie auch, wenn noch mehr Flüchtlinge nach Deutschland kämen, dann werde es „eng“.

ANZEIGE

Mehr Ehrenamtliche als Asylbewerber

Dabei ist der Blick hier so weit. Winden am Aign ist ein kleines, recht unscheinbares Dorf in der Hallertau, dem größten Hopfenanbaugebiet der Welt. Wohin man blickt, stehen in der Umgebung die hohen, mit Draht verbundenen Holzstangen, zu denen sich im Sommer der Hopfen hochrankt, die nun aber kahl in den grauen Himmel ragen. Wenn man durch den Ort läuft, sieht man hier und da ein paar Hühner, aber kaum Menschen. In einigen Gärten wehen Deutschland-Flaggen, ein Schild offeriert „Fremdenzimmer“, andere warnen vor Hunden. Wenn die Flüchtlinge durch das Dorf laufen, auf dem Weg zum Bus etwa, der sie ins nahegelegene Reichertshofen zu den großen Discountern bringt oder die 40 Minuten nach Ingolstadt, dann grüßen sie und rufen: „Hello“. Nicht jeder Dorfbewohner grüßt zurück.

Manche änderten sich eben nie, sagen die Helfer dazu. Viele sind immer noch betroffen davon, dass ihr Dorf in Fernsehbeiträgen mit dem Titel „Dunkles Deutschland“ erschien. Dass sich in solchen Beiträgen Anwohner gegen Flüchtlinge äußerten. Sie habe sich lange geschämt, zu sagen, dass sie in Winden wohne, sagt eine Frau. Am Tag des Anschlags fand die Gründungsveranstaltung des Helferkreises statt. Danach sorgten sich viele aus Angst vor weiteren Anschlägen, gespendete Gegenstände bei sich zu lagern. Trotzdem oder wohl eher: genau deswegen gibt es in Winden mittlerweile mehr Ehrenamtliche als Asylbewerber. Weil Winden aus der Sicht vieler einen Ruf gutzumachen hat. Auch die Schulen in der Umgebung sammeln Spenden für die Flüchtlinge in der Unterkunft, Ministranten eines nahegelegenen Ortes bringen Plätzchen vorbei. Aber der Riss bleibt.

Den Kindern später nicht erzählen müssen, dass man nichts getan hat: Ehrenamtliche Helfer mit dem Bürgermeister Reicherthofens (rechts) in Winden
Den Kindern später nicht erzählen müssen, dass man nichts getan hat: Ehrenamtliche Helfer mit dem Bürgermeister Reicherthofens (rechts) in Winden Bild: Tobias Schmitt

Brandspuren beseitigt, Nebengebäude saniert

Rund ein Drittel der Anwohner grüße sie nicht mehr, sagt Susanne Blümelhuber, die zusammen mit ihrer Familie die Leitung des Helferkreises übernommen hat und von den Flüchtlingen nur „Madame Susi“ genannt wird. Deutlich habe sich gezeigt, wer vorher ein Freund im Ort war und wer es jetzt noch ist, sagt ihre Tochter, Birgit Blümelhuber. „Mama Asyl“ wird sie von den Asylbewerbern genannt. „Wisst ihr eigentlich, was hier passiert ist, bevor ihr herkamt?“, fragt sie die Flüchtlinge, die mit am Tisch im Spendensammelzimmer sitzen. Die Helfer hatten ihnen zunächst nichts von dem Anschlag erzählt, um ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, wie sie sagen. Jetzt wüssten sie es, antwortet ein Asylbewerber, der ganz gut deutsch spricht, und lächelt höflich.

ANZEIGE

Sehen können die Flüchtlinge nichts mehr von dem Anschlag. Die Brandspuren wurden beseitigt, das Nebengebäude saniert. Auch die Protestschilder entlang der Hauptstraße sind weg. Ebenso das Schild vor der Gaststätte des Sportvereins, neben dem Parkplatz, der eigens für den Wirt freigehalten wird. Im Verein waren viele einst gegen die Aufnahme der Flüchtlinge. Dann kickten einige Asylbewerber einmal mit. Danach, so erzählen es die Ehrenamtlichen, seien die meisten im Verein sehr schnell sehr offen geworden. Vor allem von einem jungen Afghanen, einst Spieler der U-19-Nationalmannschaft, verspreche man sich viel. Anwerbebemühungen eines Vereins aus einem Nachbarort seien abgewehrt worden. Vielleicht gelinge es nun endlich, den Dorfverein in eine höhere Liga zu führen.

In Bayern, vielleicht gilt das ja im Großen wie im Kleinen, sind in der Flüchtlingskrise die Worte laut und zuweilen recht grob. Aber dann wird von vielen angepackt und integriert. Pragmatischer und schneller als andernorts. Vielleicht liegt das auch daran, dass es hier Arbeit gibt. Auch für die Neuen. Der Landkreis Pfaffenhofen, zwischen München und Ingolstadt gelegen, ist eine prosperierende Gegend. Die Arbeitslosenquote liegt bei 1,6 Prozent, ein auch im bayerischen Vergleich sehr niedriger Wert, bei dem von Vollbeschäftigung gesprochen wird.

Händeringend weitere Unterkünfte gesucht

„Winden ist für mich zu einer Normalsituation geworden“, sagt Martin Wolf, seit 2011 Landrat des Kreises Pfaffenhofen. Der CSU-Politiker sitzt im dritten Stock des Landratsamts am zentralen Platz von Pfaffenhofen. Draußen die abendliche Kleinstadt mit „Christkindlmarkt“, drinnen an der Wand große Fotos von Hopfenfeldern. Es habe auch keine Zeit für eine „Sonderbetrachtung“ für Winden gegeben, sagt Wolf. Er sei einfach nur froh gewesen, endlich Asylbewerber in dem Ort unterbringen zu können.

ANZEIGE

Händeringend sucht er nun weitere Unterkünfte. Im April gab es im Landkreis 800 Asylbewerber, damals schätzte man die Zahl bis Ende des Jahres auf 1200. Nun sollen es 1600 werden. Über Weihnachten zeichne sich ein „Engpass“ ab, da werde der Landkreis in die „Improvisation“ gehen müssen, sagt Wolf. Bald müssen wohl zum ersten Mal beheizte Messezelte für Flüchtlinge aufgestellt werden. „Bitter“, sagt Wolf. Die Alternative seien Turnhallen. Die wurden im Landkreis bisher nicht belegt. Im kommenden Jahr will der Landrat die Mittel, die vom Kreis zur Bewältigung der Flüchtlingskrise bereitgestellt werden, je nach Zuzug auf bis zu 2,5 Millionen Euro verfünffachen.

Verändert haben sich nach Angaben des Landrats die Gespräche mit den Bürgern. „Wir haben kaum mehr eine Diskussion, in der es heißt: nicht bei mir.“ Umso schwieriger sei nun die Frage: „Wo geht’s denn überhaupt noch?“ Besser als früher gelinge es, die Bevölkerung zu überzeugen. Zugleich stellten sich die Fragezeichen viel deutlicher. Von Gemeinderatsbeschlüssen berichtet er, in denen es heiße, noch zwei, drei Prozent mehr Flüchtlinge nehme man, dann aber keine mehr.

„Wenn das nicht abreißt, dann wird es extrem“

Regelmäßig findet nun eine „Bürgerversammlung Asyl“ statt. Landrat, Polizei, Caritas, ein Bürgermeister und ein Landtagsabgeordneter stellen sich den Fragen der Bürger. Erst seien Ängste vorgetragen worden, auch Widerstand. Dann sei die Stimmung aber ins Positive gekippt, sagt Wolf. Immer wieder der Vorwurf, die Presse, aber auch die Polizei verheimlichten etwas. Straftaten etwa. Darauf werde geantwortet. In der Kriminalstatistik auffällig seien interne Auseinandersetzungen in Unterkünften, die aufgrund des engen Zusammenlebens entstünden. Doch gebe es so gut wie keinen Vorfall im öffentlichen Bereich. Dafür an einigen Stellen vermehrte Diebstähle in Supermärkten. Und: Wer über die Stränge schlage, erfahre Konsequenzen. Bis dahin, dass der Asylantrag keinen Erfolg habe.

ANZEIGE

Trotz alledem klingt der Landrat optimistischer als noch bei einem Gespräch im Frühjahr. „Wenn es absehbar wäre, dass es jetzt weniger Flüchtlinge werden, könnten wir das schaffen“, sagt Wolf. Auch die Integration. „Wenn das nicht abreißt, dann wird es extrem.“ Weil auf die Schnelle keine menschenwürdigen Behausungen gefunden würden. Und doch. Man lerne, damit zu leben, sagt er. „Aber die Fragezeichen sind enorm groß.“ Seine Aufgabe aber sei es auch, „die Stimmung hochzuhalten“. Bei Mitarbeitern und Ehrenamtlichen.

Am Montagabend gab es im Landkreis einen Empfang für alle in der Flüchtlingsarbeit engagierten Ehrenamtlichen. So wie jedes Jahr seit 2012. Vor drei Jahren kamen 20 Personen zu einem Glas Glühwein zusammen. Am Montag waren es von den mittlerweile rund 500 Helfern im Kreis etwa 300. Vorzeigebeispiele aus der Ehrenamtsarbeit wurden gezeigt. Eine Frau, die Dutzenden jungen Männern das Malen beibringt. Oder ein fahrbarer Backofen, damit die Leute nicht mehr ihre Fladenbrote auf der Herdplatte backen. Ein „wahnsinnig kraftvoller Abend“, sagt Wolf. Alle hätten „getankt“.

Asylbewerber geben viel zurück

An demselben Abend begann in der Windener Unterkunft ein staatlich geförderter Sprachkurs. Gerrit Blümelhuber konnte deshalb nicht zu dem Empfang gehen. Er sei „jede freie Minute“ in der Unterkunft. Wenn es darauf ankomme, auch mal zwölf Stunden. Als die Flüchtlinge ankamen, haben sich manche der Helfer Urlaub genommen. Nun hoffen sie darauf, dass bald vieles von selbst laufen wird. Aber noch ähnelt ihre ehrenamtliche Arbeit einer hauptamtlichen – wie so oft momentan in Deutschland. Neulich, als ein Asylbewerber ins Krankenhaus musste, haben sie ihn begleitet und bis drei Uhr nachts gewartet, um ihn wieder zurückzubringen. Wenn man die Helfer fragt, wie viel Zeit sie in die Unterkunft in Winden investieren, dann antworten sie: Es gehe nicht um das Investieren. Man bekomme so viel zurück.

Alle hier wissen aber, dass das nicht jahrelang so weitergehen kann. „Nebenbei“ hätten viele ja auch noch eine Arbeit, sagt Blümelhuber. Er ist kein sentimentaler Mann, arbeitet als Geschäftsleiter eines Aus- und Weiterbildungsinstituts für die Brauindustrie, hat kurze braune Haare, einen kleinen Ring im Ohr und eine große Zigarettenschachtel in der Brusttasche. „Servus“, sagt er zu den Flüchtlingen, wenn er durch die Unterkunft läuft. Aber er sagt auch: „Wenn ich mal einen Tag nicht hier bin, dann fehlt mir was.“ Blümelhuber ist beruflich viel im Ausland unterwegs, wurde überall freundlich aufgenommen. Jetzt wolle er, dass das auch hier gelte. Die Leute in Deutschland sollten nicht so viel diskutieren, sondern einfach den „Arsch hochkriegen“, sagt Blümelhuber. „Wenn nur zehn Prozent der Leute sich engagieren, dann klappt das“, sagt er.

Man helfe ja nicht nur, sondern profitiere auch, gewinne Freunde, sagt seine Frau. „Ich möchte meinen Kindern später nicht erzählen müssen, dass ich nichts getan habe.“ Ihre Mutter, Susanne Blümelhuber, sagt, sie fühle sich im Ort wohler, seit die Flüchtlinge da seien. Die Frau, die gestern in die Unterkunft gezogen sei, sagt sie dann noch, habe nach dem Kochen weder gestern noch heute geputzt. Ihr Schwiegersohn solle doch mal ein Wort mit ihr reden. Blümelhuber verspricht das. Natürlich gebe es auch Probleme in der Unterkunft, sagt er. „Blauäugig ist hier keiner.“ Nicht alle Asylbewerber seien vorbildhaft. Es gebe ein paar, die nicht richtig putzten, manche, denen man einen Arzttermin organisiere und die dann nicht erschienen. Aber das sei auch alles. Und wenn man deutlich mit ihnen spreche, dann funktioniere das. Auch unter 67 Deutschen gebe es zwei, drei Idioten. „Aber wenn wir wegen zwei, drei Leuten alle verurteilen, dann kann ich auch aus Deutschland auswandern“, sagt Blümelhuber.

Großes Interesse für deutsche Kultur

Im Frühjahr wurde in Winden auch vor der angeblichen Gefahr gewarnt, die von alleinstehenden Flüchtlingen ausgehe. Von Vergewaltigungen war die Rede. Wenn, dann sollten Flüchtlingsfamilien ins Dorf kommen, sagten viele. Es kamen dann mehrere Familien, aber eben auch zur Hälfte junge Männer, 35, alle aus Syrien oder Afghanistan. Nach denen könne man sich nur „die Finger abschlecken“, sagt Blümelhuber. Es gebe überhaupt keine Probleme, im Gegenteil, die jungen Männer hätten einen großen Willen, hier weiterzustudieren, und ein großes Interesse, sich auf die hiesige Kultur einzulassen. Mehr offenbar als die Familien.

Abends treffen sich noch einige Helfer im Unterrichtsraum im Erdgeschoss. Ein paar Sofas stehen da, vorne ein langer Tisch und Stühle, dahinter an der großen Tafel die Aufschriebe aus dem Sprachkurs: „der Hund, die Katze, mein Bruder, meine Schwester“. Ein Fenster ist kaputt, die Helfer versuchen, es zu schließen. Zwischendurch kommt ein Flüchtlingsmädchen in den Raum, es spricht schon ein wenig deutsch, plaudert mit den Helfern – und wenn man das Ehepaar Blümelhuber fragt, wie viele Kinder es habe, dann antworten beide: 15. Dann erst fällt ihnen das Missverständnis auf. 15 Kinder in der Unterkunft gebe es, sagen sie lachend. Eigene Kinder hätten sie zudem noch zwei.

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Staib, Julian
Julian Staib
Politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.
Twitter
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
ANZEIGE