Flüchtlinge in der Türkei

Nicht jeder will nach Deutschland

Von Jochen Stahnke, Islahiye/ Gaziantep
02.01.2016
, 20:54
Ein weiterer Stein in der Mauer: Türkisches Militär und Bauarbeiter Mitte Dezember beim Errichten des Grenzwalls zu Syrien im Distriktabschnitt Islahiye.
Viele Syrer harren nach der Flucht aus ihrer Heimat in Lagern aus. So auch in Islahiye in der Türkei. Sie verspüren Sehnsucht. Aber kaum einer denkt hier an Europa.
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Als Ridwan Abdulrazak noch in Syrien lebte, war er Vorsteher eines Vorortes von Idlib. „Aber Teil des Regimes war ich nie“, sagt er. Heute sitzt er in einem Zelt im Flüchtlingslager Islahiye auf der türkischen Seite des Grenzgebiets zu Syrien. Er ist nun einer von fünf gewählten Vertretern der 8000 Flüchtlinge. Es sind hier vorwiegend Frauen, Kinder und Alte, die in befestigten Zelten mit Heizung wohnen. „Sie werden hier keine Männer im kampffähigen Alter mehr finden“, sagt Abdulrazak. „Die sind alle drüben und kämpfen.“ Jede Familie habe durch den Krieg gelitten, jede habe Verwandte verloren und jede habe Verwandte, die noch drüben kämpfen. Auch deswegen äußert hier kaum jemand den Drang, weiter nach Europa zu flüchten. Von den Flüchtlingen, die nach Deutschland wollen, lebt kaum jemand in den Lagern – neunzig Prozent der Flüchtlinge in der Türkei schlagen sich weitgehend allein durch.

„Ich habe Verwandte, die auf Seiten der Opposition kämpfen, ich will nicht so weit weg von ihnen sein“, sagt Abdulrazak. Er ist 55 Jahre alt, hat einen grauschwarzen Schnauzbart, einen kleinen Bauch und wache, aber tieftraurige Augen. Drei Jahre und acht Monate sei es jetzt her, dass er geflohen ist, berichtet Abdulrazak. Bis vor wenigen Monaten reiste Abdulrazak noch immer mal wieder von Islahiye zurück nach Idlib in Syrien. Ein Flüchtlingslager ist kein Gefängnis. Doch seit Russland im September seinen Luftkrieg in Syrien begann und auch Abdulrazaks Heimatregion mit Streumunition belegt, sei er nicht mehr über die Grenze gegangen.

Abdulrazaks Zelt steht neben dem Eingangsbereich des Lagers unter den Augen von Präsident Recep Tayyip Erdogan und Staatsgründer Kemal Atatürk, die in Schwarzweiß von zwei riesigen Plakaten an einem Schulgebäude auf die Flüchtlinge herabblicken. In Islahiye sieht man den Krieg nur in den Gesichtern der Erwachsenen. Oder in Gestalt eines gepanzerten Mannschaftstransporters mit aufgepflanztem Maschinengewehr hinter dem Tor des Flüchtlingslagers. Er gehört zur türkischen Gendarmerie, die für den äußeren Schutz der Siedlung zuständig ist. Aber Probleme gebe es hier eigentlich nicht, sagt einer der Gendarmen. Hier rekrutiere niemand, hier mache niemand Ärger. Alles wirkt friedlich, wohlgeordnet und gut ausgestattet. Waschräume, Schulgebäude, ein paar kleine Shops der Syrer und so weiter. Doch ist dieser Eindruck mit Vorsicht zu genießen: Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat ein paar Journalisten ins Lager mitgebracht. Die offiziellen Stellen wurden im Vorfeld informiert.

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Mitte Dezember lebten nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks UNHCR, die sich im Wesentlichen mit denen der türkischen Regierung decken, 2,29 Millionen syrische Flüchtlinge in der Türkei. Davon sind nur rund zehn Prozent, 220000 Menschen, in insgesamt 25 Lagern untergebracht, in denen sie eine Grundversorgung erhalten, die zum Teil vom WFP finanziert wird. Wie viele Syrer neu hinzukommen, ist schwer zu bestimmen. Manche gehen auch zurück. Nach Angaben des UNHCR sind 4000 Syrer allein aus den Lagern im Südosten der Türkei nach Syrien zurückgegangen.

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Die Türkei hat die Grenze zu Syrien geschlossen

Doch mittlerweile hat die Türkei ihre Grenze zu Syrien geschlossen, ausgenommen sind medizinische Notfälle und Hilfstransporte. Zum Id-Fest, dem Fastenbrechen nach dem Ramadan, ließen Behörden im Juli noch am Übergang Kilis 28000 Flüchtlinge über die Grenze und am Übergang bei Reyhanli noch einmal 23000. Bis zum August sei Abdulrazak mit seiner Registrierungskarte ohne größere Probleme nach Syrien und zurück gekommen, erzählt er. Rund 300 türkische Lira kostete ihn die Reise insgesamt, sie dauerte vier Stunden. Er nahm den Bus bis zur Grenze, überquerte sie zu Fuß und suchte sich in Syrien ein Auto, das ihn dann in sein Dorf fuhr. „Das ist das Gefährlichste“, sagt Abdulrazak, „man weiß einfach nicht mehr genau, bei wem man einsteigt.“ Die Fahrt selbst natürlich sei auch nicht ohne Risiko gewesen, aber er habe immer Glück gehabt, und in anderen Gegenden von Syrien sei alles ja noch viel schlimmer. Doch jetzt fallen russische Bomben auch auf seine Heimatregion. „Die Grenzen sind jetzt faktisch dicht, und selbst wenn ich keine Angst vor den Russen hätte, kommt man nicht mehr durch“, sagt Abdulrazak. Die Türkei könne man in Kilis zwar noch gen Syrien verlassen. Aber selbst mit Registrierungskarte komme man anschließend nicht mehr zurück.

Nach UN-Angaben sollen allein die russischen Angriffe, die nicht dem „Islamischen Staat“, sondern der gemäßigteren Opposition gegen Assad gelten, 36000 weitere Syrer in die Türkei vertrieben haben. Deutlich mehr Menschen sind von den russischen Angriffen betroffen. Die amerikanische Regierung wirft Moskau vor, dass allein der russische Bombenkrieg im Oktober und November Hunderte getötet und 130000 Syrer vertrieben habe. Die neuen Ausgebombten müssen nun in anderen Teilen Syriens Schutz suchen. Sie werden nicht mehr über die Grenze gelassen. Nach einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International wurden zudem sogar mindestens achtzig Flüchtlinge aus der Türkei nach Syrien abgeschoben.

Bild: F.A.Z.

Die Türkei baut zumindest in den Provinzen Kilis und Gaziantep gerade eine Mauer zu Syrien, lässt Gräben ausheben und Stacheldraht ziehen. Nicht zuletzt seit dem EU-Türkei-Gipfel Ende November und unter Druck der Vereinigten Staaten hemmt Ankara mittlerweile den Strom von Flüchtlingen, aber auch jenen der syrischen Kämpfer und Schmuggler. Immer wieder war der Türkei früher vorgeworfen worden, für den Sturz des syrischen Diktators Baschar al Assad den Transport von Waffen, Munition und auch von Dschihadisten geduldet, wenn nicht sogar mitorganisiert zu haben: ein Vorwurf, den Ankara stets zurückgewiesen hat.

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Abdulrazak hat einen Bruder, der in Saudi-Arabien lebt. Der schicke ihm manchmal Geld und auch Früchte wie getrocknete Datteln ins Lager. „Das habe ich mit meinen Verwandten in Syrien geteilt“, erzählt der 55 Jahre alte Mann. Jetzt sei ungewiss, wie er damit seine zwei Brüder in Syrien erreichen könne. Natürlich gibt es Schmuggler, aber dazu will Abdulrazak keine näheren Angaben machen. Seine Augen füllen sich mit Tränen, während die Übersetzerin übersetzt.

„Ohne die Hilfe der Türken würden wir leiden“

Nur drei oder vier Syrer aus dem Lager kenne er, die nach Deutschland gegangen seien, erzählt Abdulrazak. Die meisten hier sind arm, sie könnten sich die kostspielige Flucht ohnehin nicht leisten. „Ohne die Hilfe der Türken würden wir leiden“, sagt Abdulrazak. Von mehreren hundert bis zu ein paar tausend Dollar schwanken die Angaben der Flüchtlinge in Islahiye über Preise, welche die Schlepper für eine Tour nach Nordeuropa angeblich nähmen. Zu viel für die Leute in Islahiye. Viele von ihnen sind Bauern.

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Mustafa Shahar hatte seine Felder in Saray, einem von dreißig Familien bewohnten Dorf zwischen Latakia und Idlib. „Ich wurde auf dem Hof geboren, und ich habe dort alle Zeit gearbeitet“, sagt Shahar. Sie hatten Zitronen, Oliven und Datteln angebaut. „Jetzt gibt es keine Farm mehr“, sagt Shahar. Die Felder von Saray waren immer wieder Frontabschnitt und werden auch heute noch regelmäßig be- und überschossen. Einer seiner Söhne kämpfe für die Opposition und gegen Assad, erzählt Shahar. Alle fünfzehn Tage telefonieren sie. Ihn habe er gebeten, ein Foto des Hofes zu machen und es ihm ins Flüchtlingslager zu schicken. Zu gefährlich, habe der Sohn gesagt. Da könne jetzt keiner hin.

Was ich am meisten vermisse, sind mein Land und die Bäume darauf und die Luft“, sagt Shahar. Wenn der Krieg vorbei sei und er zurückkomme, dann wolle er rasch beim Wiederaufbau des Hofes helfen. Mustafa Shahar ist achtzig Jahre alt. Die Frage nach einer möglichen Flucht nach Deutschland lässt ihn verständnislos zurück. „Ich will nicht weiter weg sein, als ich hier schon bin – und Deutschland ist noch viel weiter weg“, sagt Shahar. Eine jemenitische Mitarbeiterin des WFP, die in Islahiye arbeitet, sagt: „Keiner der Bauern denkt hier an Europa.“

Der vermutlich größere Teil der syrischen Flüchtlinge, die noch in die Türkei gelassen werden und den Weg nach Europa suchen, kam zuletzt nicht direkt aus Syrien, sondern über den Libanon. Nach Angaben deutscher Diplomaten verließen allein im August 29000 Menschen die libanesische Stadt Tripoli per Schiff ins türkische Mersin. Ausweislich der Fahrkartenverkäufe lösten 95 Prozent der Reisenden ein One-Way-Ticket. Bei Vorlage einer Fahrkarte stellen die libanesischen Behörden ohne größere Probleme ein Transitvisum aus. Offiziell hat auch der Libanon seine Grenze zu Syrien geschlossen. Syrer brauchten bislang kein Visum für die Einreise in die Türkei. Das soll sich vom 8. Januar an ändern. Zumindest wenn sie aus Drittstaaten wie dem Libanon einreisen.

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Am Stadtrand leben mittlerweile mehr Syrer als Türken

Allein in der Stadt Gaziantep sollen mittlerweile mehr als 150.000 Syrer leben. Das Umland eingerechnet, sollen es noch bis zu 200.000 mehr sein. Die wenigsten wollen oder können in Lagern unterkommen. Viele leben bei Bekannten und Verwandten, andere aber müssen sich für viel Geld armselige Verschläge suchen. Im Viertel Güzelvadi am südöstlichen Stadtrand leben mittlerweile mehr Syrer als Türken. An den Wänden der einfachen Häuser sind die Zeichen der kurdischen Terrororganisation PKK und der syrisch-kurdischen Miliz YPG gesprüht. Hier stehen auch die mittelalten Syrer auf der Straße rum. Sie suchen Arbeit als Tagelöhner.

Im Erdgeschoss eines Rohbaus lebt Amunia mit ihren vier Kindern in einem Raum, für den sie 250 Lira, rund achtzig Euro, im Monat an einen türkischen Vermieter zahlt. In der Mitte des mit dünnen Teppichen ausgekleideten Betonbodens liegen Walnüsse verstreut. Zwölf Stunden jeden Tag knackt sie Nüsse. Ein türkischer Händler zahlt ihr für 25 Kilogramm Walnusskerne fünf Lira, rund 1,50 Euro. Viel mehr schafft die vierzig Jahre alte Frau nicht am Tag. Ihr Mann ist in Syrien gestorben, einer ihrer Brüder sitzt noch in Aleppo fest. „Er will kommen, aber die Grenze ist geschlossen“, sagt Amunia. Einer ihrer minderjährigen Söhne arbeitet in einer Schneiderei. Er verdient fünfzig türkische Lira die Woche, rund 17 Euro. Die UNHCR-Chefin für die Region Gaziantep, Tayba Sharif, sagt, Kinderarbeit sei ein riesiges Problem und besonders in Gaziantep weit verbreitet, nicht nur in der hier großen Textilindustrie, sondern auch in Restaurants und in der Landwirtschaft. Die UNHCR-Chefin stammt aus Sudan und fordert auch deshalb zu einer etwas gelasseneren Betrachtung auf. „Verglichen mit den Vertriebenen in Sudan oder Tschad bekommen die Flüchtlinge hier doch eine Fünf-Sterne-Behandlung.“

Ankara will Flüchtlingslager in Syrien bauen
Ankara will Flüchtlingslager in Syrien bauen Das Bild auf den Straßen Istanbuls hat sich verändert: Nur noch wenige bettelnde Flüchtlinge aus Syrien sind zu sehen. Dabei leben in der Türkei nach Angaben der türkischen Regierung und der Vereinten Nationen 2,2 Millionen registrierte Flüchtlinge aus Syrien sowie möglicherweise weitere nichtregistrierte. Hinzu kämen 270 000 Flüchtlinge aus Ländern wie Afghanistan und dem Irak, schätzt der frühere Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in Ankara Metin Corabatir. Noch vor wenigen Monaten hätten in großen Städten wie Istanbul, Izmir und Antalya viele Flüchtlinge gebettelt. In einer Großaktion seien dann vor zwei Monaten sie und nichtsyrische Flüchtlinge mit Bussen in den Südosten des Landes gebracht worden, in die Region nördlich der Grenze zu Syrien, also um Städte wie Gaziantep und Kilis, heißt es in Istanbul. Sie seien aber nicht in die Kurdenregion weiter im Osten gebracht worden, wo der Konflikt zwischen dem türkischen Staat und den Kurden wieder eskaliert. Aus konservativ geprägten Städten wie Urfa wird bekannt, dass dort Mädchen aus Syrien als Zweitfrau genommen würden, obwohl der türkische Staat nur die zivile Einehe anerkennt. Das UNHCR schätzt, dass noch immer rund 500 000 syrische Flüchtlinge in Istanbul leben. Sie hausen in Armensiedlungen wie Balat am Goldenen Horn, wo in abrissreifen und überfüllten Häusern jeweils zwei Dutzend Menschen leben, oder in Istanbuler Stadtteilen, in denen Frauen und Mädchen in kleinen Betrieben der türkischen Konfektionsindustrie für umgerechnet vier Euro am Tag schneiden und nähen, etwa in den Stadtteilen Güngören, Bagcilar oder Esenler. Corabatir schätzt, dass 400 000 syrische Flüchtlinge in der Türkei illegal beschäftigt sind. Im Sommer haben viele als Pflücker in der Landwirtschaft gearbeitet. Die türkische Regierung bereitet nun aber eine Verordnung vor, um Arbeitsgenehmigungen ausstellen zu können. Die Grundlage dafür war bereits 2014 mit der „Verordnung zum temporären Schutz“ der Flüchtlinge geschaffen worden. Das Thema gilt als sensibel, da viele Türken nach wie vor nicht damit rechnen, dass die Flüchtlinge langfristig in der Türkei bleiben werden. Neben ersten Ansätzen für eine Integration der syrischen Flüchtlinge vollzieht die türkische Politik auf zwei weiteren Gebieten einen Schwenk: Sie sichert nun die Grenzen, und sie prüft den Bau eines Flüchtlingslagers auf syrischem Territorium. Entlang der Seegrenze zur Ägäis patrouilliert die türkische Küstenwache nun häufiger, und entlang der Landgrenze zu Syrien wurde Ende September mit dem Bau eines drei Meter hohen Betonwalls begonnen. Der Bau wird seit dem Terroranschlag vom 10. Oktober in Ankara durch den „Islamischen Staat“ forciert. Damit schließt die Türkei langsam ihre Grenzen wieder, die sie zu Beginn des Konflikts in Syrien 2011 geöffnet hatte. Die Türkei hatte zunächst versucht, die Flüchtlingswelle politisch zu nutzen, indem sie die Syrer aufnahm, die vor der Gewalt des Damaszener Regimes flohen. Die Kurden und Yeziden fanden oft bei Familien- oder Stammesangehörigen im Südosten der Türkei Unterschlupf; die arabischen Syrer hingegen zogen in die türkische Großstädte. Ferner hat die türkische Regierung im November den Roten Halbmond mit der Vorbereitung des Baus eines Flüchtlingslagers nahe der syrischen Stadt Dscharabkus am Euphrat beauftragt, das als Pilotprojekt dienen soll. Die Türkei will dabei ihre Erfahrungen aus den drei Flüchtlingslagern nutzen, die sie im Nordirak für die Yeziden und Araber, die vor dem IS geflohen sind, gebaut hat und betreibt. Das Flüchtlingslager soll Teil einer Sicherheitszone entlang der Grenze werden. Ankara verhandelt dazu mit Washington, das jedoch zurückhaltend bleibt. Inoffiziell heißt es, die Türkei sei bereit, eigene Soldaten zur Sicherung der Sicherheitszone zu entsenden, die achtzig Kilometer entlang der türkisch-syrischen Grenze verlaufen soll. Die Türkei will damit auch verhindern, dass die syrischen Kurden der PYD, die mit der PKK liiert ist, in dem Gebiet Fuß fassen und somit ein zusammenhängender kurdischer Korridor jenseits der Grenze entsteht. (Her.)
Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Stahnke, Jochen
Jochen Stahnke
Politischer Korrespondent in Berlin.
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