Von der Leyen

Flüchtlingshilfe der Bundeswehr soll im Sommer enden

02.01.2016
, 19:15
Dieses Kurzzeitlager im bayerischen ist eine von zahlreicheen Einrichtungen, die von der Bundeswehr betrieben werden.
7.000 Soldaten helfen in Deutschland, die Flüchtlingskrise zu bewältigen. Geht es nach der Verteidigungsministerin, soll es damit bald zu Ende sein.
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Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will die Flüchtlingshilfe der Bundeswehr voraussichtlich im Sommer auslaufen lassen. „Aus einer Amtshilfe in akuter Not darf keine Regelaufgabe der Bundeswehr werden“, sagte die CDU-Politikerin dem Verbandsmagazin des Deutschen Bundeswehrverbandes in seiner Januarausgabe.

„Ich habe deshalb für mich die Linie gezogen, dass wir bis zum Sommer – wenn die Situation sich aufgrund der ergriffenen Maßnahmen verbessert hat – den Kommunen und Ländern durch unsere Amtshilfe ausreichend Raum verschaffen, um ohne Hektik nach und nach die Lücken aufzufüllen und eigene Strukturen aufzubauen.“ Die Bundeswehr sei dann ein Jahr in der Flüchtlingshilfe aktiv gewesen. „Die Truppe ist schließlich auch in ihrem Kerngeschäft gefordert wie selten zuvor.“

Die Bundeswehr unterstützt Länder und Kommunen seit Monaten bei der Unterbringung, Versorgung, Verteilung und Registrierung von Asylbewerbern. An der Flüchtlingshilfe sind derzeit rund 7.000 Soldaten beteiligt, in Spitzenzeiten waren es nach Angaben der Ministerin bis zu .9000 am Tag.

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Quelle: dpa
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