FAZ plus ArtikelKrieg in Afghanistan

Friedlos seit 1979

EIN KOMMENTAR Von Christian Meier
Aktualisiert am 27.12.2019
 - 10:11
Erst nach acht Jahren blutigen Abnutzungskrieges begann die Sowjetunion 1988, ihre Truppen aus Afghanistan zurückzuziehen
Vor 40 Jahren marschierte die Sowjetunion in Afghanistan ein – und stürzte das Land ins Chaos. Aber auch für Moskau war die Intervention ein Fehlschlag. Was lässt sich daraus lernen?

Der Name des letzten sowjetischen Soldaten, der Afghanistan verließ, ist bekannt: Boris Gromow hieß der Kommandeur, der am 15. Februar 1989 die „Freundschaftsbrücke“ nach Usbekistan überquerte und nach zehn Jahren einen für die Weltmacht desaströsen Krieg beendete. Die Anfänge des Einmarschs waren diffuser: Er begann vor vierzig Jahren, an Weihnachten 1979; doch schon in den Monaten zuvor hatte Moskau die militärische Präsenz in dem Land schleichend verstärkt.

Gleichwohl war es ein Krieg, der von Anfang an von massiven Fehlkalkulationen bestimmt war; dessen Folgen zeichnen das Land bis heute. So etwas wie Frieden hat Afghanistan seither nicht mehr erlebt.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Meier, Christian
Christian Meier
Redakteur in der Politik.
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