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Die Angst vor Corona schrumpft, die Sorge um die Wirtschaft wächst

Von Renate Köcher
21.05.2020
, 17:06
Demonstranten am Wochenende in München
Die Deutschen haben weniger Angst, sich zu infizieren. Dafür wächst die Sorge um die Wirtschaft. Auch wenn die große Mehrheit die Eingriffe weiter angemessen findet, heißt die Devise: Lockern und ein Restrisiko akzeptieren.
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Allmählich verliert die Pandemie für die Bürger ihren Schrecken. Die Angst, sich persönlich zu infizieren, geht zurück. Im April war dies noch für 44 Prozent der Bevölkerung ein großer Sorgenpunkt, aktuell für 31 Prozent. Parallel sind Ängste, dass sich Angehörige infizieren könnten, von 69 auf 57 Prozent gesunken. Nach wie vor fühlen sich die Sechzigjährigen und Älteren überdurchschnittlich bedroht; auch in dieser Generation ist die Angst aber rückläufig.

Das hat zum einen damit zu tun, dass die meisten die Risiken nur medienvermittelt kennen, aber in ihrem Umfeld nicht direkt erlebt haben. Vor allem ist es jedoch die Bilanz der kontinuierlich rückläufigen und mittlerweile niedrigen Zahlen der registrierten Fälle.

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