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Annalena Baerbock im Interview

„Mit Dialog und Härte“

Von Helene Bubrowski und Konrad Schuller
24.04.2021
, 14:00
Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin der Grünen, während des Gesprächs im Haus der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin am 21.04.2021. Bild: Frank Röth
Im F.A.S.-Gespräch plädiert die grüne Kanzlerkandidatin für die Zusammenarbeit mit Amerika, die Eindämmung Chinas – und eine härtere politische Haltung gegenüber Russland.

Frau Baerbock, gerade erst hat Russland mit einem gewaltigen Militäraufmarsch die Ukraine unter Druck gesetzt. Die Truppen scheinen jetzt wieder abzuziehen, aber um solcher Erpressung besser widerstehen zu können, bittet Kiew jetzt um Flug­abwehrkanonen und andere defensive Waffen. Würden Sie als Kanzlerin solche Wünsche erfüllen?

Die Bedrohung der Ukraine durch Russland ist dennoch weiterhin groß. Das Allerwichtigste ist, jetzt die Umsetzung des Minsker Abkommens sicherzustellen. Die OSZE-Beobachtermission braucht zu allen Teilen des russisch besetzten Gebiets Zugang und darf keiner Sabotage mehr ausgesetzt sein. Sie benötigt auch dringend mehr Mittel für die Luftaufklärung.

Quelle: F.A.S.
Helene Bubrowski
Politische Korrespondentin in Berlin.
Konrad Schuller
Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.
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