FAZ plus ArtikelCorona und die Schulen

Warum Bayern im Religionsunterricht Corona-Regeln außer Kraft setzt

Von Timo Frasch, München
09.12.2020
, 17:57
An bayerischen Schulen wird genau darauf geachtet, dass sich Schüler verschiedener Klassenverbände nicht untereinander mischen. Aber im Religionsunterricht klappt das nicht. Ein Dilemma.

An Schulen in Deutschland wird angesichts der Corona-Pandemie peinlich genau darauf geachtet, dass Schüler, wenn sie denn im Präsenzunterricht sind, möglichst keinen direkten Kontakt außerhalb ihres jeweiligen Klassenverbands haben. Das gilt auch bei Toilettengängen, auf dem Pausenhof, während des Mittagessens. Aber wie sieht es im Religionsunterricht aus, etwa in Bayern, dem Land der Kreuze, dem Land des Pandemiebekämpfers Markus Söder?

Im vergangenen Schuljahr gab es seitens des Kultusministeriums die Empfehlung, wegen Corona und dem damit einhergehenden Nachholbedarf den Schwerpunkt auf die Kernfächer zu legen; Nebenfächer könne man im Zweifel ausfallen lassen. Davon war auch der Religionsunterricht betroffen, nicht zuletzt zum Leidwesen der Kirchen.

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Quelle: F.A.Z.
Timo Frasch - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Timo Frasch
Politischer Korrespondent in München.
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