Booster

STIKO empfiehlt generelle Corona-Auffrischungsimpfung ab 18 Jahren

18.11.2021
, 11:54
Erwachsene sollen eine Auffrischungsimpfung bekommen.
Laut der Ständigen Impfkommission soll die Auffrischung in der Regel im Abstand von sechs Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen. Zudem rief das Gremium Ungeimpfte dazu auf, sich „dringend“ impfen zu lassen.
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Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt ab sofort allen Personen ab 18 Jahren die Covid-19-Auffrischimpfung. Die Auffrischimpfung solle in der Regel im Abstand von sechs Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen, teilte die Stiko mit. Eine Verkürzung auf fünf Monate könne im Einzelfall oder bei ausreichenden Kapazitäten in Betracht gezogen werden. Ein entsprechender Beschlussentwurf sei zur Abstimmung an Fachkreise und Bundesländer gegangen, daher seien Änderungen noch möglich. Es handelt sich noch nicht um eine finale Stiko-Empfehlung.

Das Gremium verband seine Empfehlung zudem mit einem Aufruf an alle Ungeimpften, sich „dringend“ impfen zu lassen. Eine Empfehlung für die sogenannten Boosterimpfungen gab es bisher in Deutschland nur für Geimpfte über 70 Jahren sowie Menschen mit bestimmten schweren Grunderkrankungen. Die Ausweitung diene dabei neben der Aufrechterhaltung des individuellen Impfschutzes auch dem Ziel, „Infektionswellen abzuschwächen und zusätzliche schwere Erkrankungs- und Todesfälle zu verhindern“, erklärte das Gremium.

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Länder gehen unterschiedlich vor

„Bereits jetzt führen die schweren Covid-19-Erkrankungen zu einer besorgniserregenden hohen Belastung der intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten“, erklärte die Stiko. Zugleich bekräftigte sie, dass trotz genereller Empfehlung weiter bevorzugt besonders gefährdete Menschen eine Auffrischungsimpfung erhalten sollten. Dazu gehörten Menschen über 70 Jahren, Bewohner von Pflegeheimen, Menschen mit krankheitsbedingter Immunschwäche sowie Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich. Im Rahmen der Impfkampagne gegen die Pandemie sollten zudem weiterhin „vordringlich“ Ungeimpfte immunisiert werden, die noch keinen vollen Grundimpfschutz hätten.

Eine Umfrage der F.A.Z. unter den Gesundheitsministerien hat ergeben, dass die Länder bei der Sechs-Monate-Frist unterschiedlich vorgehen. Während Bayern und Thüringen den Booster in den Impfstellen schon nach fünf Monaten anbieten, hält sich die Mehrheit der Länder an die Frist von sechs Monaten – und das mal mehr, mal weniger strikt. Aus Mecklenburg-Vorpommern hieß es, der zeitliche Abstand sei ein „zwingendes Kriterium“ für eine Auffrischimpfung, auch in Hamburg werden offenbar „keine Ausnahmen“ gemacht. Andere Länder formulierten zwar deutlich, aber dennoch etwas zurückhaltender.

Quelle: FAZ.NET
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