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FAZ plus ArtikelGastbeitrag von Boris Palmer

Der AfD nicht voreilig Mitschuld für Hanau geben

Von Boris Palmer
Aktualisiert am 26.02.2020
 - 15:15
Nach den Attentaten von Hanau: Demonstranten zeigen ihren Zorn auf die AfD.
Die Behauptung, die AfD trage eine Mitschuld an den Morden von Hanau, weil sie ein geistiges Klima geschaffen habe, das solche Taten erst ermögliche, war zumindest vorschnell. Wer nun eine Stigmatisierung der AfD-Wähler propagiert, spielt der Partei in die Hände. Ein Gastbeitrag.

In der rechten Blase des Internets verbreitete sich nach den Morden von Hanau folgende Nachricht wie ein Lauffeuer: „Der politisch-mediale Komplex versucht die Tat eines Geisteskranken in Verbindung mit der AfD zu bringen. Jetzt wird bekannt: Der Täter stammt aus grünem Milieu: Der Vater war Kandidat bei den Grünen in Hanau. Der Attentäter war Fußballfan und wurde von Jürgen Klopp trainiert, als er bei der Jugendmannschaft von Eintracht Frankfurt spielte, jenem Verein, der sich so lautstark gegen Rassismus und Fremdenhass ausspricht.“

Das erscheint zunächst schlicht absurd. Die referierten Fakten stimmen allerdings. Hans-Gerd R., der Vater des Mörders, kandidierte 2011 auf der Liste der Grünen für den Ortschaftsrat von Hanau-Kesselstadt. Und der Attentäter Tobias R. spielte Ende der achtziger Jahre im Alter von zehn bis 15 bei Eintracht Frankfurt. Damals war Jürgen Klopp Trainer der D-Jugend.

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Quelle: F.A.Z.
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