FAZ plus ArtikelBelastung aus Kriegszeiten

Lemke will Munition im Meer räumen

Von Peter Carstens, Berlin
30.12.2021
, 16:33
In der Ostsee: Ein Forschungstaucher nähert sich im Herbst 2017 einem versenkten Munitionsrest.
Die neue Bundesumweltministerin Steffi Lemke möchte alte Bomben und Minen aus Nord-und Ostsee bergen. Woher das Geld für das Milliarden-Vorhaben kommen soll, ist unklar.
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In der Nord- und Ostsee verrotten seit mehr als einhundert Jahren große Mengen von Munition, die dort nach dem Ersten Weltkrieg versenkt worden waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen weitere Bomben, Torpedos und Minen dazu. Seit Jahrzehnten werden kleinere Mengen geborgen, insbesondere dann, wenn die Gefahr besteht, dass aus berstenden Munitionsteilen Giftstoffe freigesetzt werden.

Die neue Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) will die Bergung solcher auf dem Meeresgrund von Nord- und Ostsee liegender Weltkriegsmunition nun rascher vorantreiben. „Wir wissen, dass durch die Zerfallsprozesse der Munition schon jetzt Giftstoffe freigesetzt werden“, sagte die Grünen-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Aus ihrer Sicht haben frühere Bundesregierungen das Problem viel zu lange vernachlässigt.

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Peter Carstens
Politischer Korrespondent in Berlin
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