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Akzeptanz der Bundeswehr

Die Deutschen haben kein Problem mit ihrer Armee

Von Oliver Georgi
02.07.2022
, 09:58
Bundeswehrsoldaten sichern Anfang April in Tillia in Niger während des Besuchs der deutschen Verteidigungsministerin den Airbus A400M der Luftwaffe. Bild: dpa
Die Deutschen haben die Bundeswehr durch den Krieg in der Ukraine wieder schätzen gelernt? Stimmt nicht, sie stehen schon lange hinter ihr – anders als viele in Politik und Medien.

Vor Putins Überfall auf die Ukraine konnte man meinen, dass Deutschland sich von seiner Armee entfremdet hat. Jahrelang belächelten viele die Bundeswehr für ihre Defizite, lachten über Hubschrauber, die nicht abhoben und über Sturmgewehre, die nicht richtig schossen. Sie redeten über Skandale bei Sondereinheiten und kaum darüber, wie viele Soldaten es zur Landesverteidigung braucht. Nur wenige gingen davon aus, dass Deutschland an­gegriffen werden könnte.

Nach dem 24. Februar 2022 wirkte es dann, als sei plötzlich alles anders. Nun wussten die Deutschen wieder, wozu es eine Armee braucht. Nun ging es um je­den verfügbaren Panzer, und es wurde ernsthaft über eine Wiedereinführung der Wehrpflicht diskutiert. Man brauchte wieder jemanden, der Deutschland im Notfall verteidigt. Die Frage ist nur: Ist das so? Haben die Deutschen ihre Meinung wirklich über Nacht geändert?

Quelle: F.A.S.
Oliver Georgi
Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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