FAZ plus ArtikelChemnitz vor dem Merkel-Besuch

Am Ort der Entladung

Von Stefan Locke, Chemnitz
Aktualisiert am 16.11.2018
 - 08:18
Karl Marx schaut zu: Rechte Demonstration Anfang September in Chemnitz
Drei Monate nach den Ausschreitungen besucht Angela Merkel Chemnitz. Sie trifft auf eine tief verunsicherte Stadt, die noch lange nicht verarbeitet hat, was dort im Sommer geschah.

Es sei ja schön, dass jetzt so viele Bundespolitiker nach Chemnitz kämen, sagt Sebastian Schulz. „Aber dass es dafür erst so einen Anlass braucht, das ist doch verkehrt.“ Schulz ist preisgekrönter Tischlermeister in Chemnitz und staunt, was sich seit einigen Wochen in seiner Stadt tut, für die, wie er sagt, sich lange niemand interessiert habe.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) war die Erste und schon zweimal da nach den Ausschreitungen Ende August; im Oktober kam Bundespräsident Frank Walter Steinmeier zum Gespräch mit Bürgern, auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) besucht Chemnitz jetzt häufig und nun also Angela Merkel (CDU).

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Locke, Stefan
Stefan Locke
Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Dresden.
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